Driv3r

Driv3r Preview / Vorschau

Do you need a Driver?

Wahrscheinlich wird wohl kein (ehemaliger) PSone Spieler die Vorgänger nicht kennen. Kein Wunder also, bringt Atari den bei vielen Spielern in guter Erinnerung gebliebenen Namen nun auf die Konsolen der aktuellen Generation. Doch nicht nur der Name des Spiels wurde übernommen, auch mit Undercover-Cop Tanner gibt es im dritten Teil ein Widersehen.

Bereits nach den ersten Spielminuten wird eines klar: Das Gameplay wurde im Vergleich zum zweiten Teil, welcher die Bewegung ausserhalb der Fahrzeuge einführte, kaum verändert. Der Schwerpunkt liegt aber trotz der Möglichkeit der Fortbewegung zu Fuss noch immer auf den Fahrmissionen. So verbringt ihr nur rund einen Viertel der Spielzeit gezwungenermassen ausserhalb eines Vehikels.  So erledigt ihr wie gehabt die vielfältigen Aufträge in einer fest gegebenen Reihenfolge. Die Freiheit eines GTA, wo ihr grösstenteils selbst bestimmen dürft, wann ihr welche Aufgabe angehen wollt, sucht ihr auch beim dritten Teil vergebens.

Die mangelnde Entscheidungsfreiheit mögen sicherlich besonders Fans von GTA bitter vermissen. Diese Auflage der Entwickler geschah jedoch nicht grundlos, denn nur so kann die vielseitige und filmreife Story auch gebührend mit zahlreichen Zwischensequenzen erzählt werden. Besonders innovativ ist dabei, dass ihr vor dem Wiedereinstieg ins Spiel eine kurze Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse zu sehen bekommt. So werdet ihr mittels mehrerer, parallel laufender Filmschnipseln der bereits gesehenen Cutscenes sofort wieder auf den aktuellen Stand der Dinge gebracht.

Bei dem Aufbau der drei Städte (Miami, Nizza und Istanbul) liessen sich die Mannen von Reflections nicht lumpen. Über 250'000 Kilometer Asphalt steht für die Hatz nach Verbrechern zu eurer freien Verfügung. Dabei zeichnet sich jede Stadt durch ihre ganz charakteristische Architektur aus. Während ihr in Miami hauptsächlich über grössere Verkehrsachsen donnert, stehen euch in Nizza viele enge, von Häusern umbaute Gassen offen. Natürlich fehlen in den grösstenteils originalgetreu nachgebauten Einsatzorten neben rund 30'000 digitalen Bauten auch die markanten Sehenswürdigkeiten nicht. Um auch genügend mobil zu sein, könnt ihr in bester GTA-Manier rund 50 Fahrzeuge jederzeit für eine Spritztour "konfiszieren“. Neben Polizeistreifen, dicken US-Musclecars, Vans und schweren Trucks dürft ihr euch auch hinters Steuer diversen Zweirädern und Booten setzten.

Während sich das Gameplay wie bereits erwähnt so gut wie gar nicht verändert hat, wurde die bewährte Fahrphysik, welche bereits die Vorgänger auszeichnete, merklich verbessert. Dank dem außerordentlich feinen Schadensmodell könnt ihr euren Wagen richtiggehend in seine Einzelteile zerlegen: Von kleineren Blechschäden, über fehlende Türen, Motorhauben, Kotflügel, Stossstangen und dergleichen, bis hin zu Einschusslöchern, zersprungenen Scheiben oder zerschossenen Reifen spiegeln sich alle eure Aktionen im Aussehen und Fahrverhalten des fahrbaren Untersatzes wieder. Mit Hilfe des Granatenwerfers konnten wir aufdringliche Polizeiwagen meterhoch in die Luft jagen und komplett in ihre Einzelteile zerlegen!

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Game Info

  • Genre: Action
  • Entwickler: Reflections
  • Publisher: Atari
  • Spieler offline: 1
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