
Driv3r
Driv3r Preview / Vorschau
Neben eurem Wagen können auch grossteile der Umgebung zerstört werden. So stellen Gartentische, Sonnenschirme, Zäune, Hydranten, Briefkästen oder Telefonzellen kein echtes Hindernis dar und zerbersten beim Crash wunderbar in der Luft. Als etwas unlogisch empfand ich in diesem Zusammenhang die 100-prozentige Unzerstörbarkeit der Strassenlaternen. Wenn schon eine ganze Telefonzelle der Kraft meines Achtzylinders nicht gewachsen ist, wieso ziehe ich dann beim Rammen einer deutlich instabileren Strassenbeleuchtung den Kürzeren? Hoffen wir, dass dies bis zum Release noch geändert wird.
Um spektakuläre Crashs und Sprünge auch ins würdige Licht zu rücken, dürft ihr jederzeit per Tastendruck auf L1 und R1 in den "Thrill Cam“-Modus wechseln. Dabei schwenkt die Ansicht in eine Aussenperspektive und das gesamte Geschehen wird live im Spiel stark verlangsamt. Dabei könnt ihr sogar die Abspielgeschwindigkeit je nach stärke des Druckes variieren. Möchtegern Regisseure können ihre Erfolge wie bereits in den Vorgängern dank Film-Modus durch etliche Kameraperspektiven und zusätzlichen Effekten wie Bewegungsunschärfe ins richtige Licht rücken und auf Memory Card verewigen.
Der kritischste Punkt an Driv3r ist in der uns vorliegenden Beta-Version die Grafik. Während die Städte zwar wie bereits erwähnt durch Grösse und liebevolles Design gefallen können, stört neben sichtbaren Pop-Ups vor allem das unangenehme Kantenflimmern. So scheinen sich weit entfernte Objekte durch die starke Treppchenbildung förmlich zu bewegen. Da machten uns die Bilder der Xbox-Version leider schon einen deutlich besseren Eindruck. Sollten die Entwickler dies bis zum Release Anfang Juni nicht ausmerzen können, werden wohl einige PS2-Spieler bitter enttäuscht.
am 28.04.2004 16:56
Ersteindruck
Game Info
- Genre: Action
- Entwickler: Reflections
- Publisher: Atari
- Spieler offline: 1



