
Terminator 3: The Redemption
Terminator 3: The Redemption Preview / Vorschau
I’ll be back – und diesmal richtig!
Nach dem sehr enttäuschenden letzten Spiel zum dritten Leinwandauftritt von Arnold Schwarzenegger in seiner Paraderolle als Maschinenmensch, hielt sich die Freude am Eintreffe einer exklusiven Beta-Version von Ataris neustem Lizenzableger verständlicherweise arg in Grenzen. Wie so oft wurden wir aber bereits in den ersten Spielminuten eines Besseren belehrt…
Nach dem gelungenen Renderintro finden wir uns auch sofort in der Haut des Terminators wieder und müssen (als Training) einen Gleiter der menschenfeindlichen Skynet Maschinen vom Himmel holen. Dem digitalen Herr Schwarzenegger sehen wir dabei aus einer wahlweise nahen oder etwas weiter entfernten Third-Person Perspektive über die mechanischen Schultern. Während der linke Analog-Stick für die Bewegungen der Killermaschine verantwortlich ist, dient das rechte Pendant zur Steuerung des Fadenkreuzes. Sobald sich die Zielhilfe über einem Gegner befindet, wird praktischerweise dessen verbleibende Energie in der Zielmarkierung angezeigt.
Nachdem man sich die Steuerung ein wenig verinnerlicht hat, geht es auch schon direkt in die erste Mission. Und hier wird eines klar: Das Spiel bietet kompromisslose Action satt. Nach einigen kleineren Gegner, die man auch problemlos im Nahkampf mit schnellen Schlag- und Tritt-Combos aus dem Weg räumen kann sowie einem kürzeren Intermezzo an einem stationären Geschütz, nehmen wir auch schon auf der Ladefläche eines Transporters hinter einem schweren MG Platz. So jagen wir in einem höllentempo hinter einer Drohne her und schiessen nebenbei noch allerlei feindliches Gesocks in zig Stücke. Das Ganze ist nicht zuletzt deshalb eine Herausforderung, da der Spieler gleichzeitig für die Ausrichtung des MGs und die Steuerung des Fahrzeuges verantwortlich ist. Ohne die bereits angesprochene Zielhilfe stünden wir hier auf absolut verlorenem Posten!
Kaum haben wir den Feind scheinbar vom Himmel geholt und hoffen auf eine kleine Verschnaufpause, wartet auch schon ein Helikopter auf unseren Zustieg. Immerhin können wir uns aber in den Flugsequenzen ganz aufs Zielen konzentrieren: Die Lenkung des wendigen Fluggeräts übernimmt ein CPU Mitstreiter. Mit dem schweren Geschütz an Bord geben wir der Drohe noch den letzten Stoss ins Maschinen-Nirwana und die erste Mission ist geschafft.
Der gleiche Actiontripp erwartet den geneigten Freizeit-Terminator ebenso in den noch kommenden 13 Levels. Die verschiedenen Spielmechanismen (on-foot, driving und rail-shooting) sowie deren schneller Wechsel garantieren rauchende Köpfe und schweissnasse Handflächen. Dank abwechslungsreichem Missionsdesign unterscheiden sich die verschiedenen Aufträge auch genügend voneinander, damit kein Gefühl der Eintönigkeit aufkommt. So müsst ihr beispielsweise in einer Mission durch exzessives Benutzen der Handbremse versuchen, die Killermaschine T-X abzuschütteln ohne dass einer eurer Passagiere von ihr verletzt wird.
Game Info
- Genre: Action
- Entwickler: Paradigm
- Publisher: Atari
- Spieler offline: 2



