
Sonic Riders
Sonic Riders Preview / Vorschau
Sega schickt das blaue Firmenmaskottchen abseits der bekannten und von Fans geliebten Jump&Run-Pfade mit einem Hover-Board auf schnelle Rennstrecken. Wir haben die ersten Runden gedreht...
Wer sich schon länger mit Sonic beschäftigt, wird wissen, dass dies bei weitem nicht der erste Ausflug des blauen Igels und seiner Kameraden in "fremde" Genres ist. Bereits vor einigen Jahren versuchte Sega den Sprung mit "Sonic R" und dem Kart-Racing "Sonic Drift" – beide Titel konnten jedoch aufgrund gewisser Patzer in Gameplay bzw. Schwierigkeitsgrad kaum überzeugen und somit der damaligen Konkurrenz aus dem Hause Nintendo keinesfalls das Wasser reichen.
Doch nun machen Sonic, Tales, Knuckles und Co. die futuristischen Pisten nicht mit Karts oder zu Fuss, sondern mit Hover-Boards unsicher. Dabei hat das eigene Board einen gewissen Vorrat an Luft, welcher mittels der Anzeige am rechten Bildschirmrand angezeigt wird. Die normale Fahrt verbraucht dabei kontinuierlich eure Luftreserven. Benutzt ihr zusätzlich die Turbotaste oder entledigt euch mit speziellen Manövern der gegnerischen Fahrer, neigt sich euer Treibstoff deutlich schneller dem Ende. Um den Tank wieder zu füllen, schnappt ihr euch entweder die auf der Strecke verstreuten Pick-Ups oder vollführt während eines Sprunges durch einfache Steuerbewegungen Tricks.
Um gegnerische Fahrer schneller einholen zu können, solltet ihr neben der Möglichkeit der Drifts über die linke bzw. rechte Schultertaste unbedingt das System der Turbulenzen nutzen: Dies funktioniert ähnlich wie das Fahren im Windschatten des Fordermannes bei "Gran Turismo 4". Konkurrenten, welche vor euch mit hoher Geschwindigkeit fahren, ziehen eine Art "Luftspur" hinter sich her. Steuert ihr euren Fahrer in diese Turbulenz, kann diese wie eine Art Half-Pipe befahren werden. Dadurch kommt ihr zum einen schneller voran und könnt mit der richtigen Fahrweise den Fordermann überholen, zum anderen kann (und soll) man die steilen Rändern des Kanals bestens für hohe Tricks missbrauchen.
Zurzeit entpuppte sich das grundsätzlich simple Gameplay als noch etwas chaotisch und undurchsichtig. Nicht ganz unbeteiligt daran ist mit Sicherheit auch die erfreulich hohe Spielgeschwindigkeit, mit welcher ihr über die Pisten donnert. Trotzdem gibt es auf den Strecken immer wieder Momente, in welchen einem als Spieler das Gefühl beschleicht, gar nicht die Kontrolle über das Verhalten der eigenen Figur zu haben. Besonders beim Fahren in den Turbulenzen ist dies oftmals der Fall. Beim Verlassen der luftigen Hilfsmittel passiert es dann gut und gerne, dass ihr ungehindert in eine Streckenbegrenzung donnert und wertvolle Zeit verliert, nur weil der Luftkanal direkt vor einer engen Kurve abbricht.
Die in der uns vorliegend Preview-Version bereits vollständig befahrbaren Strecken konnten dank einfallreichem Design und spannender Streckenführung bereits gefallen. Die grafische Umsetzung scheint ebenfalls auf einem guten Weg zu sein, auch wenn die Texturen am Streckenrand bei genauerer Betrachtung eine ziemlich grobe Auflösung offenbaren. Da aber die Spielgeschwindigkeit wie bereits erwähnt angenehm rasant daher kommt, werden wir dies wohl verscherzen können.
am 01.01.2006 16:26
Ersteindruck
Game Info
- Genre: Rennspiel
- Entwickler: Sonic Team
- Publisher: Sega
- Spieler offline: 4



