
Black
Black Preview / Vorschau
Zeigte Entwickler Criterion Games schon mit Burnout: Revenge eindrücklich, was sie grafisch aus der PlayStation 2 kitzeln können, beweisen sie mit Black, dass es auch abseits des Rennspiel-Genres noch weitaus mehr offene Ressourcen gibt, als man vielleicht vermuten würde.
Die ersten Videos und Bilder von Black liessen mich ehrlich gesagt etwas daran zweifeln, ob der Titel im Endeffekt tatsächlich so über den heimischen Fernseher flimmern wird. Bereits die erste Minute der uns nun vorliegenden Demoversion sorgte jedoch für staunende Gesichter und ein schnelles Umdenken. Allen, die noch ähnliche Bedenken hatten, sei deshalb versichert: Das Spiel sieht auch in der Realität genau so aus, wie auf den hier veröffentlichten (offiziellen) Screenshots!
Dementsprechend actionreich geht es zur Sache. Das Wort "Verschnaufpause" sollten interessierte Spieler noch vor Beginn der ersten Mission aus ihrem Vokabular streichen. Während ihr euch bei anderen Egoshootern hinter einer Deckung sicher fühlen könnt, werdet ihr hier zum Umdenken gezwungen, denn beinahe jedes in den Levels platzierte Objekte kann mit der nötigen Krafteinwirkung (sprich Schüssen, Explosionen, etc.) zerstört werden. Deckungsmöglichkeiten wie kleinere Steinmauern, Autos, Telefonzellen, Sandsäcke oder Wellblechbauten werden euch von euren Kontrahenten sprichwörtlich "unter dem Arsch weggeschossen". Die Grafik- und Physikengine leistet dabei für die PS2 fast schon Unglaubliches. Weder mit grossflächigen Explosionen noch mit aufwendigen Staub und Partikeleffekten wird gegeizt. Die Framerate blieb dabei in dem von uns anspielbaren Szenario selbst in den hektischsten Situationen auf konstant hohem Niveau.
Diese Umstände fordern vom Spieler eine vollkommen neue Strategie. Auch wenn weder Truppen dirigiert noch Einsatzpläne geschmiedet werden müssen, leert sich euer Lebensbalken mit planlosem Vorgehen schneller als das Magazin eures MGs. Ohne Deckungssuche überlebt man in Black keine zwei Minuten - Gleichzeitig wird einem jedoch beinahe jede Schutzzone durch Dauerbeschuss der Gegner innert kürzester Zeit genommen. Ihr werdet so förmlich von einer Zone zur nächsten getrieben. Die intelligent agierenden Kontrahenten rücken euch dabei selbst über grössere Distanzen auf die Pelle und geben alles andere als schnell kleinbei.
Glücklicherweise scheint bei Black zumindest Munitionsknappheit kein echtes Problem zu sein. Der pure Spass am destruktiven Handeln kommt somit bestimmt nicht zu kurz. So kommt es schon mal vor, dass wenn sich der Rauch nach einer längeren Schiesserei langsam lichtet, ihr das entsprechende Areal kaum noch wieder erkennt. Unter schwerem Beschuss müssen nicht nur kleinere Steinmauern leiden, sondern auch mächtige Säulen und selbst tragendes Mauerwerk muss ordentlich Federn lassen. Blast ihr so tragende Elemente in Stücke, stürzen schon mal ganze Etagen ein und begraben das Feindvolk unter sich. Explosive Gegenstände wie Benzinfässer unterstützen euch zusätzlich in eurer Zerstörungswut.
am 20.01.2006 16:46
Ersteindruck
Game Info
- Genre: Egoshooter
- Entwickler: Criterion Games
- Publisher: Electronic Arts
- Spieler offline: 1



