Sega SuperStar Test / Review
Sega SuperStar
Gemeinsam mit den Sega-Helden im TV
Das Spielprinzip der EyeToy Games zu beschreiben, können wir uns an dieser Stelle wohl ersparen. Nach dem beachtlichen Erfolg des ersten EyeToy: Play erstaunt es somit nicht wirklich, dass auch weitere Hersteller versuchen auf den Erfolgszug aufzuspringen. Auch Traditionsentwickler Sega will da nicht fehlen und schickt eine Auswahl von den bekanntesten hauseigenen Spielen als EyeToy-Kamera taugliche Minigames ins Rennen. So werden wohl besonders alteingesessene Fans der Sega Games einige alte Bekannte in neuer Form antreffen. Einige Spielprinzipe der direkten Vorbilder wurden dabei beinahe unverändert übernommen. So schwingt ihr beispielsweise in Samba de Amigo einfach die Hände an Stelle der Maracas-Controller des Dreamcasts. Das Ganze hat trotz den fehlenden Rasseln kaum an Spielspasspotential eingebüsst. In der Umsetzung von Space Channel 5 gilt es ebenso durch möglichst rhythmische Händewedelei Protagonistin Ulala zu fetzigen Tanzschritten zu animieren.
Doch auch Spieler, die nicht mit einem guten Taktgefühl gesegnet wurden, kommen bei Sega SuperStar auf ihre Kosten. Wurden die Zombies von House of the Dead früher noch per Lightgun vom Bildschirm gefegt, kriegen sie nun eure Fäuste zu spüren. Genau wie in Kung-Fu aus EyeToy: Play (2) müsst ihr die anrückenden Gegner mit gezielten Schlägen treffen. Gleichermassen rigoros geht es in Virtua Fighter zur Sache, wo ihr gegen einige Charaktere der berühmten Beat’em Up Serie persönlich antreten dürft. Dank der Möglichkeit den Gegner mit schnellen Combos eindecken zu können und einer deutlich feineren Trefferabfrage macht das Ganze deutlich mehr Spass als das direkte Pendant aus dem Hause Sony.
Weniger Action bietet Virtua Striker in dem eure Aufgabe darin besteht, einen Fussball in der Luft zu halten. Von der Umsetzung eines Fussballspiels hätten wir uns deutlich mehr als nur eine simple Kopie von Tormania aus EyeToy: Play 2 erhofft. Ebenfalls als nicht sehr gelungen erweisst sich die EyeToy Variante von Crazy Taxi. Als Passant müsst ihr euch mit möglichst wildem Händeringen und lautem Gebrüll (eure Stimme wird über das in der USB-Kamera eingebaute Mirkofon registriert) ein Taxi besorgen. Zwar kann man gerade mit diesem Minigame problemlos unbeliebte Nachbarn quälen, ansonsten bringt die Taxisuche auf der eigenen Seite der Hausmauer aber kaum Fun. Blitzläufer Sonic bleibt seiner Tradition treu und läuft in Windeseile durch einen Tunnel. Mittels Handzeichen dirigiert ihr den blauen Igel durch möglichst viele Ringe und sammelt so wertvolle Punkte. Trotz dem äusserst simplen Spielprinzip kann Sonic dank der genauen Steuerung auch längerfristig begeistern. Ebenso locker geht auch die Steuerung von Billy Hatcher von der Hand und ihr könnt das zu rollende Ei mit etwas Übung punktgenau kontrollieren. Als Frustfallen entpuppen sich Nights (fliegt durch schwebende Ringe) und Super Monkey Ball (bewegt einen Affen in einer Kugel zum Ausgang). Trotz der starken Grundidee beider Minigames zeigt sich die Handhabung mittels EyeToy-Kamera als zu wenig genau um die geforderte Präzision zu erreichen. Spieler mit genügend Durchhaltevermögen werden aber auch bei diesen beiden Games auf ihre Kosten kommen.
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EyeToy - Entwickler:
Sega - Publisher:
Sega - Spieler offline:
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