Onimusha 3 Test / Review
Onimusha 3
Das fantastische Ende einer Trilogie!
Direkt nach dem Einlegen der DVD wird man als Spieler vom bombastischen Intro wahrlich erschlagen. So kann es das famos inszenierte CG-Movie qualitativ selbst mit Kinofilmen problemlos aufnehmen und sagt nur überdeutlich: Samanosuke ist zurück und hat kein bisschen von seinen kämpferischen Talenten eingebüsst!Die Story hinter dem dritten, und laut Ankündigung letzten Teil ist deutlich komplexer ausgefallen als in den beiden Vorgängern. Nobunaga, der Oberschurke aus dem ersten Teil, hat Teile seiner untoten Armee in unsere Zeit teleportiert und fällt nun mit seinen Truppen ausgerechnet in Paris ein. Die Polizei steht den Monstern machtlos gegenüber. Doch auch Samanosuke gelingt (eher ungewollt) der Zeitsprung ins Jahr 2004, wo er dem tapferen Polizisten Jacques (gespielt vom französischen Action-Star Jean Reno) das Leben rettet. Doch just in dem Moment wird Jacques wiederum in das antike Japan zurückversetzt. So beginnt in beiden Epochen der Kampf gegen das Böse.
Doch stehen Jacques und Samanosuke den unzähligen Gegnern glücklicherweise nicht allein gegenüber. Während Jacques in der Vergangenheit Hilfe vom jungen Samanosuke erhält, welcher zeitlich gerade das erste Onimusha hinter sich hat, wird der tapfere Samurai in der heutigen Zeit von der vollbusigen Polizei-Schönheit Michelle unterstützt. Verbindung finden die beiden Heroen dank der kleinen Fee Ako. Diese kann jedoch weit mehr als zwischen den verschiedenen Epochen zu springen. Je nachdem, mit welchem der acht auffindbaren Kostüme sie bekleidet ist, bringt sie einige hilfreiche Eigenschaften mit sich. So wird beispielsweise die Lebensenergie der Gegner im Lock-On angezeigt oder ihr werdet bei stillem Stehen kontinuierlich geheilt.
Das typisch actionlastige Gameplay hat sich auch im dritten Teil kaum verändert. Noch immer steht der Kampf gegen die Unmengen von auftauchenden Gegnern klar im Mittelpunkt. Wie in den beiden Vorgängern könnt ihr die Seelen der erlegten Kontrahenten einsaugen, um mit diesen an den verstreuten Speicherpunkten eure Waffen und Rüstungen zu verbessern. Dank den unterschiedlichen Charakteren und den verschiedenen Zeitepochen konnte der gesamte Spielablauf deutlich an Abwechslung gewinnen. Besonders in der zweiten Hälfte des Spiels erwarten euch in Zusammenhang den verschiedenen Zeiten einige wirklich hervorragend designte Rätseleinlagen: So müsst ihr die kleine Ako an speziellen Stellen dazu benutzen, Gegenstände zwischen den zeitlich getrennten Helden auszutauschen, damit beide vorankommen.Die Steuerung wurde nach meinem Ermessen deutlich verbessert. Während in den beiden ersten Teilen noch die typischen "Resident Evil“-Controls zum Einsatz kamen, wo ihr euren Helden mittels Digikreuz drehen oder nach vorne/hinten gehen lassen konntet, scheinen die Entwickler die Zeichen der Zeit erkannt zu haben und unterstützen nun auch die schöne Erfindung Analog-Stick. So orientiert sich die Steuerung nicht länger dem Blickwinkel der Spielfigur, sondern dem Blickwinkel der virtuellen Kamera. Dadurch wirken die Controls deutlich intuitiver und der Spielablauf gewinnt merklich an Dynamik, da ihr mit euerm Charakter einfach wesentlich schneller reagieren könnt.
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- Genre:
Action - Entwickler:
Capcom - Publisher:
Capcom - Spieler offline:
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