Soul Calibur 2 Test / Review
Soul Calibur 2
Nach über 4 Jahren Ruhe und Frieden melden sich die Recken von Namcos zweiter Beat’em Up Reihe zurück. Und es scheint ein wahrlich grosses Comeback zu werden…
Während von Tekken bereits stolze fünf Teile erhältlich sind, fristete der zweite firmeneigene Prügler eher ein Schattendasein. Seit Soul Calibur anno 1999 auf Segas Dreamcast erschien, hörte man nichts mehr von den Kämpfern um Kilik und Maxi. Doch ohne vorgreifen zu wollen kann ich schon jetzt sagen: Das Warten hat sich definitiv gelohnt.Neben der PlayStation2 wurden auch die Konkurrenzkonsolen von Nintendo und Microsoft bedient, wobei die Entwickler jeder Version einen exklusiven Charakter spendierten. Während auf der PS2 der Tekken-Opa Heihachi Mishima zur Auswahl steht, können Nintendo-Fans mit Spitzohr Link und Xbox-Spieler mit dem düsteren Spawn in den Kampf ziehen. Das Besondere an Heihachi ist, dass er im Gegensatz zu den anderen Soul Calibur 2 Recken keine Waffe trägt. So müsst ihr euch mit ihm ein wenig umstellen um als Sieger aus einem Kampf hervorzugehen. Neben den systemabhängigen Extrakämpfern warten auch 22 normale Kämpfer auf deren Einsatz, wobei erst durch Siege oder des Bestehen gewisser Herausforderungen freigespielt werden müssen. Viele von diesen kennen Spieler des Vorgängers mit Sicherheit noch, eine gute Handvoll neuer Fighter ist aber dennoch hinzugekommen.
Neben den zahlreichen, für Beat’em Ups fast schon standardmässigen Spielmodi wie Arcade, Survival, Practice, Time Attack, Team Battle sowie den obligaten 2-Spieler Modi lockt Soul Calibur 2 vor allem durch den umfangreichen Weapon Master Mode. Hier zieht ihr via symbolischer Weltkarte durch die Gegend und erfüllt über 40 Missionen. Diese Kämpfe laufen zwar meist nach dem bewährten Standartschema ab, verlangen dem Spieler aber durch spezielle Begebenheiten einiges ab. So müsst ihr beispielsweise mehrere Gegner hintereinander besiegen, trotz durch Vergiftung ständig schrumpfender Lebensanzeige siegreich aus dem Kampf treten oder es sind nur bestimmt Manöver erlaubt. Die Entwickler liessen sich dabei einiges einfallen, um die Kämpfe immer attraktiv zu gestalten. Durch entsprechende Erfolge schaltet ihr weitere Herausforderungen sowie versteckte Kämpfer frei und ergattert Erfahrungspunkte und Goldmünzen. Mit diesen könnt ihr sodann im entsprechenden Shop neue Waffen (10 pro Kämpfer) und zahlreiche Extras wie Kostüme, neue Arenen oder Kampfdemos erstehen.An der Steuerung wurde derweilen nicht viel verändert. Noch immer dient je ein Knopf für horizontalen bzw. vertikalen Waffeneinsatz, Kicks und zum Blocken gegnerischer Angriffe. So kommen auch unerfahrene Spieler schnell mit den im Grunde recht einfachen Controlls zurecht und zaubern schnell die ersten Moves auf den Screen. Für komplexere Aktionen wir schnelle, schadenreiche Combos oder spezielle Würfe ist aber ein entsprechendes Training erforderlich. Neu ist die aktive Abwehr, die es euch durch gut getimtes antippen der Block-Taste erlaubt, denn Schlag des Kontrahenten abzufangen und ihn dadurch eine kurze Zeit angriffsunfähig zu machen. Profis nutzen diese Technik, um anschliessend einen besonders schmerzhaften Combo nachzureichen.
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Beat'em Up - Entwickler:
Namco - Publisher:
EA Games - Spieler offline:
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