
The Great Escape
The Great Escape Test / Review
Durch Tunnel und über Berge...
Wer kennt den Film The Great Escape (oder zu Deutsch: Gesprengte Ketten) mit Steve McQueen aus den guten alten Zeiten, in denen die Deutschen immer die Bösen waren, noch? Wahrscheinlich nicht mehr allzu viele, weswegen ich hier zu Beginn kurz die Story dieses Filmklassikers zusammenfassen möchte. Captain Hill möchte aus einem der best bewachten, deutschen Gefangenenlager entkommen. Keine Einfache Aufgabe, weshalb er auch mit den anderen Gefangenen zusammen arbeiten muss. Das Spiel besitzt die offizielle Filmlizenz, basiert aber nicht auf dem Plot des Movies an sich, sondern zeigt die Vorgeschichte jedes einzelnen Gefangenen und wie er in das Lager kam. Insgesamt 5 der Gefangenen, welche die meisten Ausbruchversuche hinter sich haben, werden in das das gleiche Lager gesteckt. Die Deutschen denken, wenn alle diese potentiellen Ausbrecher in einem Lager sind, es einfacher sei diese im Zaun zu halten. Nicht die beste Idee, da diese Ausbruch Experten zusammen ein perfektes Team bilden. Der eine ein Taschendieb zur Besorgung verschiedenster Gegenstände und der andere ist der wohl beste Tunnelbauer, den die Welt je gesehen hat. Wird dieses Team es schaffen auszubrechen? Oder werden die Krauts dies verhindern?
Das Spiel besitzt Ähnlichkeiten mit den Spielen Splinter Cell und den beiden letzten Metal Gear Solid Teilen, denn auch hier muss man sich gekonnt leise und heimlich fortbewegen um möglichst unentdeckt zu bleiben. Wie schon erwähnt muss man mit verschiedenen Charakteren an verschiedenen Orten, oder besser gesagt meist in verschiedenen Lagern arbeiten. Aber es ist schon fast deprimierend, wenn man aus einem Lager ausbricht und gleich ins nächste kommt, um dann auch da wieder auszubrechen. Damals war das Leben bei den Deutschen als weissgott Kriegsgefangener nicht einfach. Doch gehen wir wieder zurück zum Spiel: Ab und zu findet man in den verschiedenen Abschnitten des Spiels eine Uniform der Deutschen und kann sich so ungehindert vor den feindlichen Soldaten bewegen. Auch verschiedene Waffen können eingesetzt werden, doch oft ist das der letzte Ausweg. Denn wird wegen zu grossem Lärm Alarm ausgelöst, so wimmelt es kurz danach überall nur so von Wachen. Oft ist dann der einzige Ausweg den Spielstand zu laden oder gleich das ganze Level neu starten. Auch kann man das Spiel nicht unendlich oft sichern, sondern die Anzahl der Speichermöglichkeiten hängt von der Wahl des Schwierigkeitsgrades ab. Je niedriger dieser ist, desto öfter darf man seinen Fortschritt speichern. Sonst gibt es zumindest meiner Ansicht nach eigentlich keine grossen Unterschiede bei den verschiedenen Schwierigkeitsstufen. Das Ausbrechen und das Vorbereiten mit allem drum und dran machen jede Menge Spass, da das Spiel eine gelungene und leicht eingängige Steuerung besitzt. Doch leider gibt es da etwas, was sofort negativ auffällt…
Game Info
- Genre: Action-Adventure
- Entwickler: SCI Games
- Publisher: SCEE
- Spieler offline: 1



