Shadow of Rome

Shadow of Rome Test / Review

"Zwei Schicksale – ein Epos“

Wer kennt sie nicht, die Sandalen-Kämpfer Filme, die besonders an Feiertagen auf den TV-Sendern hin und her gespielt werden? Capcom hat sich diesem Thema angenommen und liefert uns ein Action-Adventure mit römischem "Touch“. Doch worum geht es in "Shadow of Rome“?

Rom, 44 Jahre vor Christus – ein Ort der Gewalt, Korruption und der tödlichen Intrigen.Julius Cäsar, der Kaiser, wurde ermordet und die Indizien sprechen dafür, dass der Vater des Kriegshelden Agrippa der Mörder ist. Blutige Gladiatorenkämpfe und Intrigen sind an der Tagesordnung. Während Rom in diesem Chaos versinkt, versuchen Agrippa und sein Freund Octavianus die wahren Schuldigen zu entlarven.

Um das Spiel nicht zu einem reinen Hack&Slay-Adventure verkommen zu lassen, hat sich Capcom etwas Spezielles einfallen lassen: Der mutige Gladiator Agrippa muss sich bei den blutigen Gladiatorenkämpfen behaupten, um das Leben seines Vaters zu retten, während sein Freund Ocatvianus in sorgfältiger Sam-Fisher-Manier versucht im Verborgenen zu ermitteln.

Als Agrippa versuchen wir zuerst unser Glück. Ausgesetzt in einer bis auf den letzten Platz gefüllten Arena kämpfen wir unter tosendem Applaus der Anwesenden um die Gunst der Schaulustigen. Hierfür dient besonders eine Art Beliebtheitsanzeige, die sich während des Kampfes immer mehr füllt. Ist diese voll, könnt ihr euch per Tastenkombination von euren Fans feiern lassen, die ihre Zuneigung zeigen, indem sie Essen (Lebensenergie) bzw. Waffen in den Ring werfen. Wer glaubt dies ende in einem stumpfsinnigen Gekloppe irrt. So gibt es immer wieder zu erfüllende Missionen, die für reichlich Abwechslung sorgen. Einmal kämpft ihr gegen Tiger und Löwen, später müsst ihr euch im Team-Kampf behaupten, bis schlussendlich beim traditionellen Wagenrennen bestes Ben-Hur-Feeling aufkommt. Die Steuerung wurde grundsätzlich simpel gehalten, doch steht trotzdem eine erstaunliche Vielfalt von Angriffen zur Wahl. Für die defensiv Veranlagten unter euch gibt es natürlich auch Abwehr- und Ausweichmanöver.

Die angesprochenen Schleichsequenzen kommen leider nicht wirklich an die Klasse der Agrippa-Kampfabschnitte heran. Die ziemlich simplen Passagen fordern eure Intelligenz nicht sonderlich. Normalerweise gilt es, die Laufwege der Wachen zu beobachten um sich danach entsprechend zu bewegen. Klappt’s beim ersten Mal nicht, versucht ihr es wieder und wieder bis es schlussendlich funktioniert. Für den Spielspass nicht gerade förderlich müssen halt auch diese Sequenzen gemeistert werden. Interessanter wird es, wenn ihr im Hitman-Stil die Kleider eines Soldaten schnappt, um euch danach möglichst cool an Wachen vorbeizuschleichen. Wie in Metal Gear Solid werden diese ziemlich schnell unruhig und misstrauisch, fangen an euch mit Fragen zu löchern. Diese müsst ihr flink beantworten um euch nichts anmerken zu lassen.

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Game Info

  • Genre: Action-Adventure
  • Entwickler: Capcom
  • Publisher: Capcom
  • Spieler offline: 1

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