
Devil May Cry 3
Devil May Cry 3 Test / Review
"Let's get it on"
Das Warten ist vorbei. Capcom bringt uns nun schon den 3. Teil der Devil May Cry Saga. Nach dem etwas arg enttäuschenden 2.Teil, hatten die Entwickler einiges gut zu machen. Schon lange vor dem Release wurde angekündigt, DMC 3 werde die Möglichkeiten der PS2 vollkommen ausnutzen, was den Druck auf Capcom keineswegs schmälerte. Doch wie sieht das Ergebnis dieser harten Arbeit aus? Wir konnten es jedenfalls kaum erwarten die Scheibe gründlich unter die Lupe zu nehmen.
Die Story von Devil May Cry 3 ist vor den bisherigen Episoden angesiedelt und beleuchtet die Vergangenheit von Dante. Bekanntlich ist der coole Actionheld der Sohn des Dämonenkriegers Sparda. Doch Dante hat noch einen Zwillingsbruder namens Virgil, der allerdings das schwarze Schaf in der Familie ist und nur böse Taten im Kopf hat. Eines Tages taucht plötzlich im Mondlicht ein hoher Turm vor Dantes Agentur – natürlich ist das das Werk von Dantes Bruder, der ihm an den Kragen will. Während sich Dante seinem Bruder und dessen monströsen Gehilfen entgegenstellt, trifft er auf einige seltsame Charaktere wie zum Beispiel ein mysteriöser Mann namens Arkham und eine Jägerin mit dem Namen Lady. Diese beiden wollen alle Dämonen töten – und damit steht auch Dante auf ihrer Abschussliste.

Vorneweg möchte ich nehmen, dass ich am seltenen "ich-breche-alle-Zwischensequenzen-ab" Syndrom erkrankt bin. Jedoch scheint DMC3 meine Symptome gelindert zu haben. Bisher hat es noch kein Hersteller geschafft, seinen Protagonisten so cool und effektreich in Szene zu setzen. Somit stört es auch nicht, dass der Titel etwas storylastig ist. Bevor wir uns nun aber ins Getümmel stürzen, gilt es unseren Helden zu konfigurieren. Von Beginn weg gibt es die Möglichkeit, zwischen diversen Kampfstilen auszuwählen. Neben einem eher "schwertlastigen“ Modus, gibt es auch einen, der sich eher auf Schusswaffen konzentriert. Wir zogen jedoch "Trickster" vor, da es hier einen guten Mix aus beiden Welten gibt. Diese Modi dürft ihr von Zeit zu Zeit sogar noch ausbauen. So gibt es diverse Steigerungsmöglichkeiten innerhalb dieser Kampfvarianten und ihr habt die Möglichkeit, für etwas gesammeltes Kapital, neue Moves zu kaufen. Zudem dürft ihr später im Spiel eure Waffenkonfiguration beliebig verändern.
Zwischen den je 2 ausgewählten Waffen könnt ihr per Druck auf die Schultertasten hin und her wechseln. Durch dies ergeben sich eine schier unendliche Anzahl Kombos, mit denen ihr den bösen Dämonen gehörig einheizen könnt. Allgemein gilt zu sagen, dass die Steuerung sehr gut gelungen ist. Der Spieler agiert präzise und die Padbelegung ist sehr durchdacht. Daher finden sich auch Anfänger zügig zurecht. Falls gewünscht, kann der Spieler aber trotzdem vor dem ersten Level ein freiwilliges (ja, genau so sollte es sein!) Tutorial durchackern.
Game Info
- Genre: Action-Adventure
- Entwickler: Capcom
- Publisher: Capcom
- Spieler offline: 1



