Brothers in Arms: Road to Hill 30

Brothers in Arms: Road to Hill 30 Test / Review

Sie betraten das Schlachtfeld als Kameraden, doch sie verliessen es als Brüder…

Die Geschichte hinter Brothers in Arms basiert auf den wahren Erlebnissen einer Fallschirmjägerstaffel zur Zeit des zweiten Weltkrieges. In der Haut von Sargent Matt Baker durchlebt der Spieler die geschichtsträchtigen acht Tage nach der Invasion der Alliierten in der Normandie am 6.Juni 1944. Doch bevor die deutschen Stellungen im Hinterland Frankreichs ausgehoben werden können, müssen erst die weitläufig verstreuten Kameraden wiedervereinigt werden.

Anfangs aufgrund des ungewollten Absprungmanövers noch alleine unterwegs, stellen sich im Laufe der 20 Missionen immer mehr eurer Kameraden unter euer Kommando. Dank dem genial einfachen, kontextsensitiven Kommandosystem pfeifen so problemlos bis zu 3 Gruppen nach eurer Pfeife. Mit einem Druck auf die linke Schultertaste dirigiert ihr den erscheinenden Cursor entweder auf freie Stelle, eine Deckungsmöglichkeit oder einen Gegner. Je nach anvisiertem Ziel rücken eure Männer entweder aus, suchen an der angepeilten Stellung Deckung oder nehmen die Kontrahenten aufs Korn. Über das Steuerkreuz ruft ihr eure Truppen zurück an eure Seite oder weisst sie zur getrennten Deckungssuche an.

Meistens seid ihr mit 2 Teams unterwegs. Den ersten Trupp solltet ihr zum festnageln der Kontrahenten in ihrer Stellung benutzen, um diese danach mit der zweiten Gruppe zu flankieren. Diese Kampftaktik lässt sich kurzerhand als "Fix, Flank, Finish“ (zu gut deutsch "Fixieren, Flankieren, Eliminieren“) beschreiben und wird in der Armee häufig als Leitspruch im Stellungskampf verwendet. Welches der beiden Teams ihr begleitet steht euch frei. So können eher actionorientierte Spieler die Flankierung selbst übernehmen während Taktiker aus sicherer Entfernung die CPU-Kameraden für die dreckigen Jobs verpflichten. Stellenweise steht euch gar schweres Geschütz in Form eines Panzers zur Seite, der nicht nur über eine ungleich höhere Feuerkraft verfügt, sondern taktischerweise als mobiler Schutzschild missbraucht werden kann.

Die künstliche Intelligenz eurer Mitstreiter ist hervorragend gelungen: Sie suchen selbständig Deckung bei Beschuss, stoppen das Feuer wenn sich verbündete Einheiten (oder ihr) in der Schusslinie aufhalten und vernachlässigen gar automatisch gewisse Kommandos, wenn sich grössere Gefahr von einer anderen Seite nähert. Dies ist auch bitter nötig, denn die gegnerischen Soldaten sind genauso mit allen Wassern gewaschen und reagieren prompt auf eure Angriffsversuche. Nur ganz selten sieht man einzelne Kontrahenten, die unbedacht herumstehen und scheinbar geradezu auf einen Kopfschuss warten.

Um eure Vorgehensweise besser planen zu können, dürft ihr die Positionen eurer Männer wie die Lage der bereits gesichteten Gegner jederzeit in der sogenannten Situationsansicht aus der Vogelperspektive betrachten. Hier könnt ihr eure Vorgehensweise in aller Ruhe planen und mögliche Angriffswege frühzeitig erkennen. Aus diesem Feature solltet ihr auch ausgiebig Nutzen schlagen, denn das Leveldesign erlaubt stets verschiedene Wege einen Auftrag (mehr oder weniger elegant) zu erfüllen.

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Game Info

  • Genre: Egoshooter
  • Entwickler: Gearbox Software
  • Publisher: Ubisoft
  • Spieler offline: 2
  • Spieler online: 4

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