Project: Snowblind

Project: Snowblind Test / Review

Die Deus Ex Macher in unbekanntem Terrain…

Nicht gerade der perfekte Start für unseren Helden Nathan Frost: Schon der ersten Einsatz endet für ihn tödlich! Doch da wir uns im Hongkong der Zukunft befinden, haben die Streitkräfte der Liberty Coalition selbst für diesen misslichen Umstand die richtigen Mittel zur Hand und der Protagonist wird kurzerhand mit allerlei Bioimplantaten wieder zum Leben erweckt. Als Supersoldat kehrt er so wieder zurück an die Front, um den Oberbefehlshaber einer separatistischen Armee aufzuhalten. Dieser plant nämlich unter dem Decknamen "Project: Snowblind“, die gesamte Menschheit mit Hilfe mehrerer EMP-Bomben zurück in die Steinzeit zu bomben.

Die eingepflanzten Implantate garantieren praktischerweise nicht nur für das Überleben von Nathan, sondern verleihen ihm zusätzlich einige nützliche Fähigkeiten. Neben der aus "Max Payne“ oder "Matrix“ bekannten Zeitverlangsamung werden im Laufe des Abenteuers auch eine Infrarotsicht, Ballistikschilde, Tarnfelder und ein durchschlagende Elektroangriff möglich. Der Einsatz der nützlichen Extras zehrt jedoch stark an den Bio-Batterien, welche nach einer vollständigen Entladung nur durch das Aufsammeln von Kraftzellen oder verstärkten Kampfeinsatz wieder aufgefüllt werden.

Um den gegnerischen Schergen gewachsen zu sein, greift ihr jedoch besser auf die zahlreichen Argumentationsverstärker zurück: Egal ob Sturmgewehr, Granat- und Raketenwerfer, Shotgun, Scharfschützengewehr oder futuristische Energiewaffe, die Waffenkammer von Project: Snowblind hält allerlei Bleispritzen bereit. Ein alternativer Feuermodus, diverse Granaten und lenkbare Spinnenroboter komplettieren das Angebot. Nützliche Dienste leistet auch das sogenannte Icepick Tool, mit welchem ihr nicht nur elektronisch verschlossene Türen öffnet, sondern euch auch in automatische Abwehr- und Angriffssysteme hackt. So übernehmt ihr die Kontrolle über Geschütztürme, Laserbarrieren oder missbraucht gar ehemals feindliche Kampfroboter für eure Zwecke.

Die meiste Zeit des Spiels verbringt ihr aber trotz der vielen technischen Spielereien in  direkten Feuergefechten. An vielen Stellen bietet sich jedoch den Schleichexperten unter euch die Möglichkeit, der eigenen Stealth-Leidenschaft nachzugehen. Robbt beispielsweise durch Lüftungsschächte um gegnerische Einheiten zu überraschen oder schleicht euch mit dem Tarnfeld an einen feindlichen Mech, um diesen mittels Icepick zu übernehmen. Solche Passagen bieten sich aber stets als (nicht immer offensichtliche) Option an. Grobschlächtige Spieler, die lieber in reiner Rambomanier durch die Levels stampfen, können dies problemlos tun.

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Game Info

  • Genre: Egoshooter
  • Entwickler: Crystal Dynamics
  • Publisher: Eidos
  • Spieler offline: 1
  • Spieler online: 16

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