Splinter Cell: Chaos Theory

Splinter Cell: Chaos Theory Test / Review

Neuer Auftrag für Sam Fisher

Mittlerweile schon zum dritten Mal muss Meisterspion Sam Fisher eine globale Katastrophe abwenden. Bereits die ersten beiden Teile der Serie konnten dank hervorragender Grafik und einem überzeugenden Stealth-Gameplay überzeugen und bescherten Ubisoft einen verdienten Platz neben dem direkten Konkurrenten "Metal Gear Solid“ aus dem Hause Konami. Mit "Pandora Tomorrow“ wagten die Entwickler zudem den geglückten Schritt in die Online-Welt, der bisher noch von keinem anderen Genre-Vertreter gewagt wurde.

Die Hintergrundgeschichte des 10 Missionen umfassenden Einzelspielermodus könnte für die Serie typischer nicht sein: Wir schreiben das Jahr 2008. Stadtweite Stromausfälle, Sabotage an den Börsen und die Sabotage nationaler Verteidigungsanlagen beherrschen die Nachrichten. Die informationsbasierte Kriegsführung hat sich zur grössten Bedrohung der globalen Stabilität entwickelt. Die einzige Hoffnung ist erneut Sam Fisher, der mit der Untersuchung einer neuen Quelle informationsbasierter Angriffe beauftragt wird, deren Ursprung auf Nordkorea zurückzuführen ist.

Natürlich kann unser Agent auch diesmal wieder auf eine ganze Reihe neuer Fähigkeiten und Gadgets zurückgreifen. Sam trägt zu jeder Zeit ein Messer bei sich, mit dem nicht nur Kontrahenten hinterlistig und lautlos um die Ecke gebracht werden können, sondern die Schneide dient auch zum Aufschlitzen von Zeltplachen oder dünnen Papierwänden. Dadurch ergeben sich für den Spieler noch mehr Wege, das feindliche Gebiet unbemerkt zu infiltrieren. Zusätzlich geben sich die bösen Buben bei einem Verhör deutlich redseliger, wenn sich die scharfe Klinge ihrem Hals bedrohlich nähert. So quetscht ihr wichtige Informationen im Handumdrehen aus den Terroristen. Um an digitale Informationen zu kommen, hilft das Messer aber keinesfalls weiter. Hierzu greift der Spion von Heute auf das handliche EEV-Gerät zurück. Mit diesem netten Helferlein hackt es sich sogar aus einer gewissen Entfernung mit Leichtigkeit in jeden Computer. Um jedoch an die gesuchten Daten zu kommen, muss erst ein Zahlenpuzzle gelöst werden.

Zu Beginn jeder Mission liegt die Wahl der Bewaffnung neuerdings in euren Händen. Während Schleichexperten das "Stealth Paket“ wählen, greifen eher actionorientierte Agenten auf das "Assault Paket“ zurück. Unentschlossene verlassen sich auf den Rat von Befehlshaber Redding und wählen dessen Ausrüstungsvorschlag als dritte Option. Unabhängig von der Ausstattung weiss Sam Fisher dank neuen Nahkampftechniken auch besser als jemals zuvor ohne technische Hilfsmittel anzugreifen. Selbst während sich Sam einem Rohr entlang hangelt sind die Gegner nicht vor einem Angriff sicher. Mit einem gezielten Griff nehmt ihr den Schurken unter euch in den Schwitzkasten, um ihn daraufhin entweder ins Land der Träume oder gleich zur ewigen Ruhe zu schicken.

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Game Info

  • Genre: Action
  • Entwickler: Ubisoft Shanghai
  • Publisher: Ubisoft
  • Spieler offline: 2
  • Spieler online: 4

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