Midnight Club 3: DUB Edition

Midnight Club 3: DUB Edition Test / Review

"Eiliger Bimbam"

Die stetig wachsende Street-Racing Fangemeinde hat wieder einmal Nachwuchs erhalten. Nach dem gut gelungen Need for Speed: Underground 2 sowie der mehr oder weniger akzeptablen Street Racing Syndicate veröffentlicht Rockstar Games den dritten Teil seiner Midnight Club Serie.

In Midnight Club 3: Dub Edition rast, schubst und rammt ihr euch den Weg an die Spitze. In diesem Teil stehen folgende 3 Städte für eure Hochgeschwindigkeitsexkursionen, langes Wort, bereit: Atlanta, San Diego und Detroit. Daneben gibt es eine atemberaubende Vielfalt  an Fahrzeugen: McLaren Mercedes SLR, Saleen S7, Cadillac Escalade, VW Golf R32, Mercedes G55 AMG, Chrysler 300 C und und und.

Den Start in eure Karriere macht ihr mit einer mageren Anzahl Credits. Am besten ihr beginnt mit dem Dodge Neon SRT-4. Da gibt’s viel Sportwagen für wenig Geld. Habt ihr noch einige Credits übrig, dürft ihr aus einer Grosszahl von Tuningartikel auswählen. Ob ihr nun einen Kompressor auf euren 300 C schraubt, euren Hummer mit 26“ Felgen aufmotzt oder einfach ne’ nette Chamäleon-Lackierung auf euren 68’ Pontiac GTO zaubert, die zahlreichen Möglichkeiten erfreuen das Autoliebhaber-Auge. Je mehr Rennen ihr gewinnt, desto mehr Kohle gibt’s für eure Tuning-Sucht. Schliesst ihr eine Serie von Rennen ab, schalten sich nach und nach mehr Autos zum Kauf frei, und teilweise gewinnt ihr sogar gleich eines, dass ihr nach Herzenslust aufmöbeln dürft.

Innerhalb des Karrieremodus trefft ihr auf verschiedene Rennarten. Den grössten Teil stellen die massiv verbesserten Checkpointraces dar. Verbessert deshalb weil sich im Gegensatz zum Vorgänger die Position der Checkpoints besser erahnen lässt und  dadurch das Renngeschehen viel flüssiger wird. Zudem gibt’s weniger Ecken und Kanten an denen ihr hängen bleiben könnt. Eine weitere interessante Rennart sind die Point-to-Point Races. In diesen gibt es dutzende Möglichkeiten ans Ziel zu kommen, was dafür aber oft einige Versuche benötigt, bis ihr den ideal Weg gefunden habt. Meiner Meinung nach überflüssig sind die ebenfalls vorhandenen Rundkurse. Da das Handling der Autos extrem auf Show und weniger auf Realismus ausgelegt ist, fällt es schwer die engen Rundkurse zu fahren, ohne das ihr bei jeder zweiten Kurve in die Wand knallt.

Wie bereits geschrieben, ist das Handling sehr auf Arcade ausgelegt. Kommt ihr gerade von einer Runde Gran Turismo 4 benötigt ihr einige Minuten bis ihr euch an die Steuerung in MC3 gewöhnt habt. Nichts desto trotz macht es riesigen Spass per Handbremse (R1-Taste) quer durch die Kurven zu schleudern. Beschleunigt wird traditionell mit der X-Taste, Bremsen –auch wenn ihr das selten benötigt- per Quadrattaste. Die Steuerung reagiert sehr exakt und lässt euch den Boliden akkurat durch die Häuserschluchten jagen. Neben dem mittlerweile fast obligatorischen Nitrous-Boost gibt es einige "Spezialattacken“. Da könnt ihr beispielsweise die Zeit in einer Art "Max Payne Bullettime“-Modus verlangsamen und euch so durch vielbefahrene Strassen mogeln. Weiter gibt es auch die Möglichkeit sozusagen als Rammbock die Strassen freizuräumen, falls per Schallstoss alle in der Nähe fahren Vehikel wegzublasen. Letztere 2 finde ich in einem Rennspiel jedoch zwar nicht besonders sinnvoll, können aber durchaus noch Spass machen.

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Game Info

  • Genre: Rennspiel
  • Entwickler: Rockstar Games
  • Publisher: Take2
  • Spieler offline: 2

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