Burnout Revenge

Burnout Revenge Test / Review

"Viel schneller als die Polizei erlaubt.."

"Need for Speed: Underground 2 ist langsam!" Ja echt - dies jedenfalls dachte ich mir nachdem ich geschlagene 5 Stunden Burnout 3: Takedown gespielt habe. Langsam aber sind die Symptome der Burnout-Sucht abgeklungen. Mittlerweile verspüre ich nicht mehr den Drang, nervende Autofahrer per Takedown in die Wand zu befördern - ja, man konnte mir sogar erzählen, dass Gran Turismo 4 schnell ist. Das Problem ist nur, dass vor einer Woche die Review-Version des Nachfolgers zu Burnout 3 die PS2Zone-Redaktion erreichte, nun beginnt der ganze Schlamassel wieder von vorne.

Dass sich der Name des Titels nun mit "Revenge" anstatt mit "Takedown" schmückt, deutet schon darauf hin, dass Criterion Studios keinesfalls mit Action gespart hat. Grund für diesen Wechsel ist eine Erweiterung des Takedown-Modus. Für diejenigen unter euch die den Vorgänger nicht kennen (schämt euch!) kurze Erklärung: In den diversen Rennmodi habt ihr die Möglichkeit die Gegner nicht nur zu besiegen indem ihr vor ihnen ins Ziel kommt, sondern dürft ihr diesen auch nach Belieben Rammen und Schubsen. Bei einer netten Rempelei bleibt es im Idealfall jedoch nicht. Der Gegner soll als Totalschaden in einer Wand enden und dafür soll euch jedes Mittel recht sein! Nun bei Burnout 4 geht das ganze noch einige Schritte weiter: Rammt euch ein Gegner zum Krüppel wird er für den weiteren Rennverlauf rot gekennzeichnet. Ziel ist, dass ihr ihm die nette Geste erwidert. Dasselbe kann natürlich auch umgekehrt passieren. Trefft ihr ihn den Gegner trotz aggressiver Rammversuche nicht und endet selbst im Betonpfeiler, könnt ihr mit dem aus dem Crash-Modus bekannten "Crashbreaker" noch versuchen mit einer kräftigen Explosion den einen oder anderen Gegner mit ins Verderben zu reissen. Vielleicht erblickt ihr nach der Explosionssequenz auch noch einen der unzähligen Schanzen neben der Strecke. Wenn ihr es schafft dort abzuheben und dem Gegner auf dem Dach zu landen, vergibt Burnout 4 einen "Vertical Takedown". Weiter gibt es neu auch das "Grudge Match". Wenn ihr einen Gegner oft genug rammt wird er irgendwann mächtig sauer. So sauer, es irgendwann zum ultimativen Einzelshowdown kommt - eben im Grudge Match.

Im Gegensatz zum Vorgänger dürft ihr nun Autos, die in dieselbe Richtung fahren wir ihr Rammen. Dies ohne Angst vor einem Crash zu haben. Das nennt sich in B4 "Check Traffic". Beachten müsst ihr wie bereits geschrieben, dass die Autos in dies selbe Richtung fahrt wie ihr und dass es sich nicht um einen Lastwagen oder Buss handelt, da hier das Kräfteverhältnis etwas ungleich ist. Aus dieser Funktion resultierte der neuartige "Traffic Attack" Modus. Hier müsst ihr innerhalb von kurzer Zeit möglichst viel Schaden per Check Traffic anrichten. Neben Punkten gibt es fürs Rammen auch Zusatzzeit, was euch ermöglicht eine der 3 bekannten Medaillen zu gewinnen.

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Game Info

  • Genre: Rennspiel
  • Entwickler: Criterion Games
  • Publisher: Electronic Arts
  • Spieler offline: 2
  • Spieler online: 6

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