
Beat Down: Fists of Vengeance
Beat Down: Fists of Vengeance Test / Review
"Backstabbin' motherfu**er"
Beatdown: Fist Of Vengeance kam in der Fachpresse gleich gehörig unter die Räder. Als absoluter Fan des Genres musste ich diesen Titel jedoch trotzdem haben und habe ihn letztes Wochenende ausgiebig getestet.
Die Zanetti-Familie zählt zu den mächtigsten kriminellen Organisationen in der Stadt Las Sombras. Eines Tages erhalten 5 Mitglieder der Zanetti’s den Auftrag, in einem Lagerhaus am Hafen einen Deal einer gegnerischen Drogenhändlergruppe platzen zu lassen. Als sie dort ankommen, sehen sie die Leichen der Zielobjekte bereits tot am Boden liegen. Sie wurden reingelegt! Jetzt werden sie von allen gejagt. Von ehemaligen Kollegen, anderen Drogenhändlern und auch der Polizei. Es bleibt Ihnen nichts anderes übrig als sich aufzuteilen und individuell nach einer Lösung aus dieser Misere zu suchen.
Zu Beginn wählt ihr einen der 5 zur Verfügung stehenden Protagonisten. Kurz danach werdet ihr in die Story des Spieles eingeführt. Dann geht es los. Ihr flüchtet aus dem Hafengebiet und prügelt euch in einem kurzen Tutorial Richtung Zentrum. An einer Tankstelle angekommen, seht ihr zum ersten Mal einige Passanten herumlaufen. Geht ihr nun auf sie zu, könnt ihr sie per X-Taste in ein Gespräch verwickeln. Anfangs gibt es da nicht viel zu besprechen, da ihr mit eurer Kleidung (Mafia) nicht gerade Sympathiepunkte sammelt. Dies endet dann sogleich in einer wüsten Keilerei. Habt ihr euren Widersacher verprügelt, könnt ihr ihn per R1 anschliessend noch ausrauben.
Im späteren Spielverlauf könnt ihr in den 1vs1 Kämpfen zur Beendung verschiedene Optionen wählen: Rekrutieren, Befragen, Ausrauben, Beatdown (zu Brei prügeln) etc. Wie bereits geschrieben, spielt das Aussehen eurer Figur eine ziemlich zentrale Rolle. Ihr könnt dutzende von Kleidungsstücken, Ketten, Ringe, Brillen und Hüten erwerben. sogar Tattoos sind möglich. Das Ziel ist es, den Prozentsatz der Erkennungsrate, den ihr ab oberen linken Bildschirmrand seht, so tief wie möglich zu halten. Je höher dieser, desto schneller werdet ihr beispielsweise von Polizeistreifen und anderen unangenehmen Zeitgenossen erkannt. Reichen die Veränderungen im Kleidungsstil nicht aus, könnt ihr sogar Schönheitskliniken aussuchen und euer Gesicht grundlegend verändern. Klar, dies gab es auch schon in anderen Spielen, doch dass man dazu erst eine Klinik aufsuchen muss, finde ich sehr innovativ.
Im weiteren Spielverlauf kommt ihr an eine so genannte "Blacklist". Diese Liste von gemeingefährlichen Kriminellen dient dazu, Kumpanen für eure Crew auszuwählen. Nachdem ihr diese über euer Mobiltelefon angerufen habt und sie am entsprechenden Zielort abgeholt habt, könnt ihr mit Ihnen um die Häuser ziehen. Diese sind vor allem bei den zahlreichen Massenschlägereien notwendig. Damit auch das Teamgefühl nicht zu kurz, müsst ihr immer schauen dass die Lebensbalken eurer Kollegen satt gefüllt sind. Ist dies nicht der Fall könnt ihr sie in einem Resident-Evil-ähnlichen Menu mit Medikamenten oder Esswaren versorgen. Das steigert einerseits eure Teamarbeit-Wertung am Ende eines Kapitels, sorgt aber auch dafür das ihr zügig weiterkommt, als wenn immer wieder neue Mitglieder fürs Team gesucht werden müssen.
Game Info
- Genre: Beat'em Up
- Entwickler: Capcom
- Publisher: Capcom
- Spieler offline: 1



