Tiger Woods PGA Tour 2006

Tiger Woods PGA Tour 2006 Test / Review

Auch wenn der Namensgeber selbst in der letzten Saison keinesfalls seinen Leistungshöhepunkt erreichte, konnte die 2005er Ausgabe von EAs Golfsimulation absolut überzeugen. Doch das jährliche Update auf 2006 nähert sich…

Die wohl wichtigste Änderung in Tiger Woods’ diesjährigem Golfspiel zeigt sich einmal mehr in der Steuerung des virtuellen Schlägers. Nach wie vor bestimmt ihr Richtung und stärke des Schlages allein mit dem linken Analog-Stick. Neuerdings darf aber der rechte Stick, welcher von findigen PR-Leuten den Namen "Shape Stick“ verliehen bekam, zusätzlich zum Anschneiden des Balles verwendet werden. Die Anzeige in der rechten Bildschirmecke verdeutlicht anhand eines roten Punktes, wo genau der Ball getroffen wird. Trickreiche Konsolengolfer geben dem Ball so Drall oder Spin mit auf den Weg ins Ziel.

Komplett verschwunden ist der "Tiger Vision“ Modus des Vorgängers. Dafür fand der aus anderen EA Titeln bekannte "Gamebreaker“ den Weg in Tiger Woods PGA Tour 2006. Wie gehabt füllt ihr die entsprechende Leiste durch gelungene Spielaktionen und schöne Treffer.  Während jedoch bei anderen Spiel dessen Einsatz einen beinahe hundertprozentigen Treffer bedeutet, sorgt er hier nur für einen merklich längeren Schlag oder präziseren Putt. Ebenso unauffindbar sind die hilfreichen Caddy-Tipps oder das ausführliche Tutorial des Vorgängers. Ab sofort ist man auf dem Green auf sich allein gestellt, was zwar einen etwas härteren Einstieg bedeutet, gleichzeitig aber für eine längerfristige Herausforderung sorgt.

Das Herzstück des Spiels ist der so genannte "Rivalen Modus“. Bevor ihr loslegt, muss aber erst ein eigener Golfer im äusserst umfangreichen Editor bis ins kleinste Detail nach euren Wünschen erstellt werden. Ähnlich wie im letzten Jahr wollen auch diesmal wieder die legendärsten Golfer von euch besiegt werden, um euren eigenen Status als Profi zu festigen. Die Zeitreise durch die verschiedenen Epochen des Golfsports wurde dabei ansprechend in Szene gesetzt. Einziger Kritikpunkt bildet der etwas unausgewogene Schwierigkeitsgrad: Habt ihr anfänglich noch arg Mühe mit den Gegenspielern mitzuhalten, seid ihr durch gewonnene Erfahrungspunkte den Kontrahenten zu schnell in Schusskraft und Präzision überlegen. Erst im letzten Drittel werdet ihr wieder voll gefordert.

Als Belohung für die Strapazen auf dem Green winken (wie bereits oben angesprochen) Erfahrungspunkte und Geld. Durften im Vorgänger noch Attribute des eigenen Golfers wie Schlagkraft oder Schwung auch mit Barem erkauft werden, können jetzt nur noch die gewonnenen Punkte in die Verbesserung der Fähigkeiten investiert werden. Das Bargeld verprasst ihr dagegen im Shop für neue Kleidung, besseres Equipment oder stylische Accessoires. Die feste Trennung dieser beiden Kategorien erweisst sich als geschickter Schachzug der Entwickler, denn so werdet ihr schneller den Schritt in den rappelvollen Shop tätigen und die grosszügige Auswahl an zusätzlichen Artikeln für euren Golfer erkennen.

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Game Info

  • Genre: Sport
  • Entwickler: Electronic Arts
  • Publisher: Electronic Arts
  • Spieler offline: 4
  • Spieler online: 4

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