Need for Speed: Most Wanted

Need for Speed: Most Wanted Test / Review

"Requesting backup"

Nach den Erfolgen von Need for Speed:Underground Teil 1+2 war es nur eine Frage der Zeit bis ein Nachfolger bereitstehen würde. Anstatt aber einfach Teil 3 zu entwickeln, hört man bei EA auf die grosse Fangemeinde. Diese vermisst seit langem die legendären "Hot Pursuit“-Modus. EA nahm nun einfach das Beste der 2 Welten und was dabei herausgekommen ist, seht ihr hier.

Um sich in der Street Racing Szene Respekt zu Verschaffen, müsst ihr ordentlich was in euren Strafregister laden. Ob per illegalem Strassenrennen quer durch die Stadt oder massivste Tempoüberschreitungen bei Geschwindigkeitskontrollen, alles hilft euch, euch bei der Polizei höchst unbeliebt zu machen. Je unbeliebter ihr seid, desto höher steigt ihr in der so genannten Blacklist auf. Diese beschränkt sich auf die 15 gefährlichsten Raser. Habt ihr einen Gegner auf der Liste besiegt, steigt ihr eine Stufe auf dieser "Karriereleiter“ auf.

Als Belohnung gibt es nach jedem Gegner-Ausscheiden 6 "Geschenke“. 2 Davon dürft ihr auswählen. Zur Auswahl stehen da 3 individuelle Tuningteile. Sowie 3 Glückstreffer. Neben einem finanziellen Zustupf gibt es unter anderem auch die Fahrzeugpapiere eures besiegten Gegners. Fans von "the fast and the furious“ werden sich also wie zu hause fühlen. Den gewonnen Wagen dürft ihr selbst fahren oder verkaufen. Mit dem Geld könnt ihr euch einen Wagen aus der unten genannten Liste auswählen, oder euch im umfangreichen Tuningschuppen beraten lassen. Neben Bodykits und Heckflügeln, gibt es natürlich auch eine Vielzahl von Felgen, Lackierungen und Vinyls. Eine Auswahl à la NFS:Underground dürft ihr aber nicht erwarten.

Wie schon in den alten NFS spielt auch bei NFS:MW beim Karrieremodus die Musik. Mit einem bescheidenen Budget entscheidet ihr euch zwischen einem Chevrolet Cobalt, Fiat Punto oder Golf GTI.  Durch verschiedene Rennmodi erkämpft ihr euch die Sympathien der Blacklist-Gegner. Weggefallen ist der Driftmodus. Weiterhin bestehend ist der Sprint-,Circuit- und Dragmodus. Neu gibt es beispielsweise einen Speedtrap-Modus. Hier gilt es, jeweils mit maximaler Geschwindigkeit in den Blitzkasten zu fahren. Die addierten Geschwindigkeiten ermitteln dann den Gewinner. Ein Modus mit Checkpointrennen und Zeitbegrenzung fehlt ebenso wenig, wie der immer im weg stehende Verkehr und dutzende von Abkürzungen.

Lange vermisst und nun endlich wieder da, sind die wilden Verfolgungsjagden die Fans der Serie noch aus NFS:Hot Pursuit kennen. Die Kollegen in blau kennen gar kein Pardon und jagen euch mit über einem dutzend Polizeiwagen über Stock und Stein. Reicht dies nicht, werden Strassensperren erricht, Helikopter in die Lüfte geschickt oder Nagelteppiche ausgelegt. Selbst ausgekochte Schlitzohren, die denken sie kommen der Polizei problemlos davon, werden hier auf sehr harte Gegenwehr stossen. Spätestens nach einem Drittel des Spieles wird euch die eiserne Hand des Gesetzes mit aller Kraft anpacken. Glücklicherweise gibt es einige im Spiel verteilte Fallen, mit denen ihr Polizeiautos wenigstens für einige Sekunden bremsen könnt. Unter anderem wären da Baugerüste, die ihr auf die Strasse knallen lassen könnt. Oder sogar das Wahrzeichen eines Donutshops, das auf die Strasse rollt etc.

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Game Info

  • Genre: Rennspiel
  • Entwickler: Electronic Arts
  • Publisher: Electronic Arts
  • Spieler offline: 2

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