
King Kong
King Kong Test / Review
Das Spiel beginnt genau dort, wo auch der Film anfängt, wirklich spannend zu werden. Die Filmcrew um Drehbuchautor und Protagonist Jack Driscoll erreicht die sagenumwobene Insel Skull Island. Bereits die Landung bei stürmischem Wetter fordert jedoch die ersten Opfer unter den abenteuerlustigen Filmleuten. Doch das Wetter wird in Kürze euer geringstes Problem sein!
Gespielt wird grundsätzlich aus der Egoperspektive. Doch wer jetzt das Spiel sofort in die Schublade der simplen Egoshooter stecken will, liegt falsch. Dies zeigt sich schon daran, dass zum Beispiel in der normalen Ansicht weder eine Waffe noch irgendwelche Lebens- oder Munitionsvorratsanzeigen ins Bild ragen. Einzig ein Fadenkreuz kann im Optionsmenü wahlweise aktiviert werden. Über den aktuellen Füllstand eurer Magazine informiert die Kreistaste, nach deren Druck euch Jack mit mündlich vor drohender Munitionsknappheit warnt. Zum geeigneten Argumentationsverstärker greift Jack dann erst, wenn ihr die linke Schultertaste gedrückt haltet. Dies verdeutlicht schon früh, dass es sich bei King Kong nicht um ein reines Ballergame handelt, sondern vielmehr um ein Action-Adventure aus der Ich-Perspektive.
Schnell stellen sich euch die ersten Tiere in den Weg, wobei diese um einige Dimensionen grösser ausfallen als euch lieb sein wird. Neben Riesenkrabben und monströsen Tausendfüsslern wollen euch und euren Kumpanen auch mannshohe Fledermäuse, mutierte Spinnen und gar als ausgestorben geltende Dinos ans Leder. Jeder Schuss aus Pistole, Flinte oder Scharfschützengewehr sollte jedoch gut überlegt sein, da das gesamte Spiel hindurch die Munition eher spärlich gesät ist. Als waschechter Naturbursche findet ihr aber schnell passenden Ersatz in Form von Stöcken, Knochen und Speeren. Mit etwas Übung eignen sich diese nicht nur als Stichwaffe im Nahkampf, sondern können auch zielsicher über weite Distanzen geworfen werden.
Grössere Brocken werden dadurch aber erst auf euch aufmerksam, weshalb ihr bei den gefrässigen Dinos bei fehlenden Schusswaffen besser eine andere Taktik benützt. Befindet sich eine Feuerstelle in unmittelbarer nähe, solltet ihr euren Stock oder Speer an dieser entzünden und damit umliegende Büsche in Brand setzten. Das Feuer breitet sich naturgemäss auch auf die umliegende Flora aus, wodurch ihr schnell eine kurzzeitige Barriere zwischen euch und den feuerscheuen Gegnern errichtet habt. Eine andere Möglichkeit ist die Ablenkung durch potentielle Nahrung. Wie in der Natur gibt es auch bei King Kong eine Nahrungskette – will heissen: Das grössere Tier frist das kleinere. Spiesst also beispielsweise mit einem Speer eine Made oder Libelle auf und schiesst das Ganze dorthin, wo ihr den grösseren Angreifer gerne hättet. Dieser wird sich sodann auf euren Köder stürzen und euch ausser Acht lassen. Seht ihr also beispielsweise ein Tal voller Tiere, solltet ihr euch das schwächste Glied in der Kette aussuchen, um die nächst grössere Gattung anzulocken und diese dann wiederum als Köder für die grösseren Tiere verwenden.
Game Info
- Genre: Action-Adventure
- Entwickler: Ubisoft
- Publisher: Ubisoft
- Spieler offline: 1



