
Marc Eckos Getting Up: Content Under Pressure
Marc Eckos Getting Up: Content Under Pressure Test / Review
Graffiti gehört zu einem der vier Grundpfeiler der Hip-Hop Kultur. Getting Up ist eine Art Hommage an diese immer wieder in Verruf gekommene und missverstandene Kunstform der Neuzeit. Also macht eurem Namen Ehre und zeigt der Umgebung, wer der wahre König der Spraydosen ist.
Das Spiel versetzt euch in die Rolle des jungen Writers Trane in einer nicht allzu weit entfernten Zukunft. In der sichtlich von New York inspirierten Stadt New Radius sind seinesgleichen jedoch nicht gern gesehen. Die eigens gegen Sprayer und sonstige Ruhestörer eingerichtete, polizeiähnliche Organisation CCK (Civil Conduct Keepers) gehen rigoros und mit aller Gewalt gegen Sprayer wie Trane vor. Doch wer sich wie unser Protagonist in der Szene einen Namen machen will, darf sich natürlich von solchen "Kleinigkeiten" nicht aufhalten lassen. Doch der anfängliche Kampf gegen die feindliche Gang "Vandals of New Radius" (VoNR) endet schliesslich in einem weit grössere, zu Beginn kaum abschätzbaren Kontext...
Das Ziel jedes Abschnittes besteht fast immer darin, eine vorgegebene Anzahl Graffitis an bestimmten Stellen zu hinterlassen. Um sich jedoch noch mehr Ansehen in Form von Reputition-Points zu verschaffen, solltet ihr auch stets nach zusätzlichen Orten für eure Tags und Throw-Ups Ausschau halten. Um diese Spots möglichst einfach zu entdecken, könnt ihr jederzeit in die Intuitions-Ansicht wechseln: Hier verdeutlichen kurzzeitig grosse X die Flächen, auf denen gesprayt werden soll. Nicht selten ist erst eine längere Kletterpartie über Simse, Rohre oder bewachsene Mauern nötig, um an die angepeilten Stellen zu kommen. Nähert ihr euch aber schliesslich einem solchen Spot, zeigt ein weisser Umriss die Form und Grösse des Kunstwerks. Mittels Steuerkreuz könnt ihr nun die grösse in zwei Stufen variieren oder ein anderes Muster auswählen. Welche Graffitis ihr zur Auswahl habt, bestimmt ihr vor dem Eintritt ins Level anhand eures Black Books (Skizzenbuchs). Dieses wird mit zunehmender Spieldauer immer voller, wodurch sich selbstverständlich auch eure Auswahl an Tags verändert.
Das Kunstwerk schliesslich an die Wand zu bekommen, ist glücklicherweise nicht gerade schwierig. Auf Knopfdruck greift Trane zur Dose und ihr müsst seinen Arm möglichst gleichmässig über die markierte Stelle bewegen – schon könnt ihr zusehen, wie das Ganze langsam Form und Farbe annimmt. Doch trotzdem ist Vorsicht geboten: Besprüht ihr zu lange oder zu oft dieselbe Stelle, können sich unschöne Tropfen bilden. Ebenfalls sitzt euch pro Spot ein gewisses Zeitlimit im Nacken. Einmal angefangen zu sprayen, läuft die Uhr unweigerlich ab. Benötigt ihr zu viel Zeit, wählt zu kleine Vorlagen oder ist das Ergebnis nicht topfenfrei, gibt’s Punkteabzug und damit weniger Ansehen für das jeweilige Graffiti. Das sich mit den zusätzlichen Reputition-Points einige nützliche Extras wie neue Fighting Moves freischalten lassen, ist es selbstverständlich in eurem Interesse, möglichst saubere Arbeiten zu hinterlassen.
Game Info
- Genre: Action-Adventure
- Entwickler: The Collective
- Publisher: Atari
- Spieler offline: 1



