
SSX3
SSX3 Test / Review
Mit SSX3 kommt nach dem Update Tricky endlich der wahre Nachfolger des schnellen und schrillen Snowboard-Games auf die PS2.
Um eines gleich vorweg zu nehmen: Ich war und bin klar ein Fan der Serie. Beide Vorgänger gehören für mich noch immer mit zu dem Besten, was bisher auf der PlayStation2 erschien. Umso grösser war natürlich meinerseits die Vorfreude auf die wahre Fortsetzung von SSX. Und schon in den ersten Spielminuten wird wohl jedem Kenner klar, dass es sich bei SSX3 definitiv um mehr als ein jährliches Update handelt und sich die Kanadischen Entwickler nicht scheuten, neue Ideen in das bekannte SSX-Gameplay zu bringen.
Die grösste Neuerung ist dabei der grundsätzliche Aufbau des Spiels. Während der Spieler in den Vorgängern vor die konkrete Wahl zwischen eine Handvoll verschiedene Kurse gestellt wurde, dürft ihr im dritten Teil eine riesige Bergwelt frei befahren. Dabei wurde das riesige Bergmassiv in drei Spitzen unterteilt, wobei jede Abfahrtposition zwischen fünf bis zehn eigentliche Kurse für Wettrennen oder Trick-Contests bietet. Trotz dieser groben Unterteilung könnt ihr aber jeden Meter der virtuellen Winterlandschaft total frei befahren. Eine ganze Abfahrt von einer Spitze bis zum Fusse dauert bei voller Fahrt schon rund 15 Minuten, was wiederum ein Indiz für die schiere Grösse des spielbaren Geländes ist.

Das Erkunden der Hänge wird euch dabei durch einen Art Communicator enorm vereinfacht. So könnt ihr mit dem nützlichen Gerät innert Sekunden mittels einfachem Knopfdruck auf eine bereits erspielte Abfahrtsposition befördern lassen. Zudem empfängt euer PDA auch teilweise nützliche Nachrichten von anderen Boardern. Neu ist auch das Shop System. So dürft ihr in jeder Skihütte euer mit Siegen verdientes Geld in Klamotten, Boards, Fähigkeiten oder neue Soundtracks investieren. Und glaubt mir, es gibt einiges an Extras zu kaufen!
Während einer freien Abfahrt werdet ihr dank den verteilten Schildern und den Ansagen eines Radiomoderators immer wieder auf bestimmte Herausforderungen aufmerksam gemacht. Entschliesst ihr euch diesen Contests beizuwohnen, braucht ihr nur den entsprechenden Richtungsangaben nachzufahren um zum Startpunkt des Ereignisses zu kommen. Durch Siege in diesen Contests werden nicht nur neue Ereignisse freigeschaltet und Geld auf euer Konto überwiesen, sondern auch nach und nach alle drei Bergspitzen zugänglich gemacht.
Das Streckendesign wurde im Vergleich zu den beiden anderen SSX Titeln deutlich verändert. Während die Abfahrten der ersten Spitze noch leicht zugänglich sind, ging EA Big bei den anderen beiden Abschnitten einen deutlich realistischeren und härteren Weg. So toben wilde Schneestürme, Lawinen brechen los oder ganze Eisplatten lösen sich plötzlich aus ihrer Verankerung. Der Aufbau der verschiedenen Etappen steht dabei den Vorgängern jedoch in nichts nach. Massenweise Abkürzungen, nicht offensichtliche Sprungmöglichkeiten und versteckte Rails verlangen selbst dem geübten Fahrer einiges ab. Wer wirklich unschlagbare Highscores hinbekommen will, wird einen Abschnitt mehrere dutzend male abfahren müssen um das letzte aus dem Kurs zu holen.
Game Info
- Genre: Sport
- Entwickler: EA Big Canada
- Publisher: EA Games
- Spieler offline: 2
- Spieler online: 2



