Kill.Switch

Kill.Switch Test / Review

In Namco’s neustem Thriller kämpfen wir uns von Deckung zu Deckung und erledigen per Blindfire ganze Gegnerhorden…

Die Gameflut der 3rd Person Shooter nimmt nicht ab. Nach Freedom Fighters und Co. folgt nun Namco’s neuster Knaller kill.switch.

Wir begeben uns als 1-Mann Armee in die Krisenherde der Welt und bekämpfen gegen den Terror. So schnell ist die Geschichte eigentlich erzählt. Unserem Kampf beginnen wir nebst dem Trainingssimulator in einem Ort, der wohl den Irak darstellen soll. Später gehts auf einen Flugzuträger im kaspischen Meer usw.

Die Steuerung ist glücklicherweise simpel gehalten und macht es auch für Anfänger einfach ins Game zu finden. Laufen geht gewohnt über den linken Analogstick. Geschossen wird PlayStation typisch mit R1, das ganze Duck- und Versteckenprozedere wird mit L1 ausgelöst. Waffenwechsel geschieht einfach per Klick auf der rechten Knopf des Steuerkreuzes. Durch die verschiedenen Arten der Granaten blättern wir uns mit dem unteren Knopf des Steuerkreuzes.

Und so geht’s auch schon los: Wir laufen durch die Level und sobald wir an unübersichtliche Stellen gelangen, drücken wir uns per Stick und L1 an die Wand und schleichen uns langsam vor. Sind wir am Ende einer Deckung oder Wand angekommen, können wir per noch weiterem Drücken des Stick an die Aussenseite des Hindernisses entweder nach aussen Lehnen oder wir versuchen unser Glück per Blindfire. Wie der Name schon sagt, schiesst unser Charakter ’blind’ um Ecken und Kanten. Somit sind wir zwar mehr oder weniger vor Schüssen sicher, jedoch ist die Genauigkeit nicht gerade hervorragend. Per Druck auf die X-Taste ist es möglich Hechtrollen auszuführen, jedoch scheint diese Methode nicht kugelsicherer zu sein als normales Laufen.

Wie man in diesem Spiel leider schnell feststellen muss, kommt man ohne Schleichen und Ducken nicht sehr weit. Da ich persönlich eher der Typ bin, der einfach in einen Raum geht und erst alles kurz und klein schiesst, bevor er Fragen stellte, hatte ich es anfangs sehr schwer. Bis auf einige Ausnahmen steht man bei diesem Spiel nicht unter Zeitdruck, daher könnt Ihr Euch beim sorgfältigen Entsorgen der Gegnerscharen Zeit lassen. Dies ist beim gesalzenen Schwierigkeitsgrad auch bitter nötig. Teilweise könnt ihr Abschnitte im Schnelldurchlauf erledigen, bei anderen werdet Ihr jedoch arg zu beissen haben. Nichtsdestotrotz lässt Euch das actionfilmmässige Gameplay immer wieder zum Game zurückfinden. Hinter einer tiefen Steinmauer zu kauern und von 8-10 Soldaten gleichzeitig beschossen zu werden, löst wahrlich Adrenalinstösse aus.

Die Grafik in kill.switch nutzt die Leistungsfähigkeit einer PS2 nicht wirklich aus. Die Texturen lassen teilweise doch sehr zu wünschen übrig, doch es gibt auch Ausnahmen wie z.B. das ersten Level auf dem kaspischen Meer. Es regnet in Strömen und Blitze zucken wild am Himmel. Das ganze sieht schon recht aufregend aus. Was im Gegensatz zu den sterilen Wänden sehr gut gemacht ist, sind die Lichteffekte. Die Leuchtgranaten und Explosionen sehen klasse aus.  

Diese Seite mit anderen teilen

Game Info

  • Genre: Action
  • Entwickler: Namco Japan
  • Publisher: Namco
  • Spieler offline: 1

Leserwertung

Ihr sagt
6.8
OK
Wir sagen
8.1
Sehr Gut
Du sagst
-.-
-
Impressum | Werbung | AGB | RSS-Feeds
Verlinkt durch: games-news.de | spieleradar.de
© 2002-2012 by 2PLAY.CH Schweiz