Dragon Quest 8: Die Reise des verwunschenen Königs

Dragon Quest 8: Die Reise des verwunschenen Königs Test / Review

Jahrzehnte nach ihrem Debüt schafft die "Dragon Quest"-Reihe mit dem achten Teil den Sprung nach Europa. Ein Fest für alle Rollenspiel-Fans.

Im weit entfernten Königreich Trodain behütet das Schloss von König Trode ein magisches Zepter von unschätzbarer Macht. Der machthungrige Dhoulmagus reisst das Zepter an sich und verhext das gesamte Schloss samt seiner Bewohner. Sämtliche Bewohner? Nein! Du, ein bescheidener Palastdiener bleibst auf wundersame Weise verschont und folgst zusammen mit dem verwunschenen König dem machtbesessenen Dieb, um ihm das Zepter wieder abzujagen. Mag es auch im ersten Moment nach dem altbekannten Kampf Gut gegen Böse klingen, dank skurrilen Charakteren, witzigen Dialogen und unvorhergesehenen Wendungen vermag die Story durchaus zu fesseln.Apropos skurrile Charaktere: Im Verlauf eurer Reise schliessen sich eurem Gespann der ehemalige Ganove Yangus, die liebreizende Jessica und der Charmeur Angelo an, die euch im Kampf gegen Dhoulmagus, aber auch gegen die vielen Monster und verrückten Tiere zur Seite stehen.

Die meisten dieser Kämpfe werden zufällig ausgelöst, sobald sich eure Party auf der Weltkarte oder in gefährlichen Gebieten umherbewegt. Nur selten sieht man kleinere Bossmonster bereits vorher und kann sich dementsprechend vorbereiten. Gekämpft wird dabei komplett rundenbasiert.

Zu Beginn jeder Runde wählt ihr für jeden eurer Recken eine Option aus Angriff, Verteidigung, Kampfability, Zauberspruch oder Einsatz eines Items aus oder lässt sie ihre Konzentration für kraftvollere Angriffe sammeln. Ist dies getan, beginnt die Kampfphase, wo sich Freund und Feind gegenseitig auf die Backen geben. Die jeweiligen Reihenfolge ist dabei vom Zufall und den Statuswerten abhängig, was dem strategischen Anteil der Kämpfe nicht zu Gute kommt, da man oft nicht einschätzen kann, ob ein Gegner noch angreifen wird oder bis zu seiner Attacke bereits von euch ins Nirvana geprügelt wurde. Trifft man auf eine Übermacht von Gegnern, kann man alternativ auch versuchen, den Gegner in die Flucht zu schlagen oder selbst einen Fluchtversuch starten, was teilweise äusserst ratsam ist.

Solltet ihr trotz aller Vorsicht einmal im Kampf fallen, hilft euch der nächstgelegene Priester gerne weiter; gegen eine entsprechende Spende natürlich. Städten und Dörfern wird eine sehr zentrale Rolle zugeschreiben, findet man in ihnen nicht nur den zum Speichern benötigten Priester, sondern auch Raststätten und Händler, sowie viele nützliche Personen, die euch auf eurer Suche nach dem verrückten Magier weiterhelfen, falls ihr ihnen zuvor eine helfende Hand reicht. Da das Spiel sehr linear gehalten ist, kommt man um manche dieser Helferdienste nicht herum, doch über die Story hinaus bietet das Spiel eine Fülle von Aufgaben, die euch für eine lange Zeit beschäftigen, sofern ihr euch darauf einlassen wollt. Beispielsweise erhaltet ihr früh im Spiel einen Alchemiekessel, der verschiedenste Gegenstände zu neuen Schätzen kombinieren kann, doch wer will, darf dieses Feature auch ignorieren.

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Game Info

  • Genre: Rollenspiel
  • Entwickler: Square Enix
  • Publisher: Square Enix
  • Spieler offline: 1

Leserwertung

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