Final Fantasy XII

Final Fantasy XII Test / Review

Seit Final Fantasy X das Licht der Welt erblickte und für Euphorie und Lobeshymnen bei Kritikern wie Spielern sorgte, sind nun beinahe 6 lange Jahre vergangen. Dass diese Zeit von den Entwicklern aber gut investiert wurde, beweisen sie mit dem zwölften Teil der erfolgreichen Rollenspiel-Saga.

Die Geschichte beginnt mit einem blutigen Eroberungsfeldzug des Archadischen Imperiums, welches sich das kleine Königreich Dalmasca Untertan machen will. Kurz nach der Kapitulation wird Dalmascas König von einem Verräter ermordet und die edle Prinzessin Ashelia, getrieben von ihrer Trauer, begeht Selbstmord.

Zwei Jahre später sitzt der Griff des Imperiums eisern um Rabanastre, Dalmascas einstige Metropole, Heimat des Strassenjungen Vaan und seiner Jugendfreundin Penelo. Vaans Hass auf die imperialen Besatzer ist gross, fiel doch sein älterer Bruder bei der Verteidigung seiner Heimat vor zwei Jahren. Gewillt, seinem Volk, wobei er insbesondere auch an sich selbst denkt, einen Teil seines ehemaligen Glanzes zurückzuerobern, schleicht er sich eines Nachts in die Schatzkammer des Palastes.

Wie es der Zufall will, trifft er dort auf zwei weitere ungeladene Gäste, den Luftpiraten Balthier und seine hasenohrige Partnerin Fran, die sich ebenfalls gerne in der Schatzkammer umsehen wollen. Zur gemeinsamen Flucht gezwungen, schlagen sie sich durch die Abwasserkanäle Rabanastres, wo sie auf die geheimnisvolle Amalia treffen, die Anführerin einer Widerstandsbewegung, und Vaan gerät bald tiefer in den Kampf um die Befreiung Dalmascas als er je gedacht hätte.

Die Bühne für dieses politische Schauspiel dürfte Veteranen indes bekannt vorkommen, war Ivalice doch bereits Schauplatz von Final Fantasy Tactics und Final Fantasy Tactics Advance. Doch keine Sorge, auch ohne die beiden Titel gespielt zu haben, findet man sich schnell in der Welt voll fremdartiger Wesen zurecht, die einen stellenweise durchaus an Star Wars erinnern dürfte. Die Handlung selbst ist von gewohnt hochklassiger Qualität und zieht einen schnell in ihren Bann, auch wenn vor allem zu Beginn etwas Geduld gefordert ist, währenddem die Steine ins Rollen gebracht werden. Zudem spielt sich ein Grossteil der finsteren Machenschaften des Imperiums zunächst im Hintergrund ab und erst nach einiger Zeit greift die Gruppe aktiv in die Handlung mit ein.


Auf der Suche nach einem Weg, Archadia seine Macht zu enteignen verschlägt es die später auf sechs Personen anwachsende Gruppe in die entlegensten Winkel des Landes und ihr verbringt entsprechend viel Zeit mit der Reise duch die teils gigantischen Wüsten, Wälder, Hochebenen, verfallenen Tempelanlagen und unterirdischen Höhlensysteme.

Die ortsansässige Fauna ist von eurem Eindringen natürlich ncht immer ganz so begeistert und greift euch an, solltet ihr zu nahe kommen. Anders als bei früheren Final Fantasy Teilen wechselt das Spiel bei Auseinandersetzungen nämlich nicht in eine Kampfarena, sondern bleibt in der normalen Erkundungsansicht, wo ihr in Echtzeit gegen eure Feinde antretet. Die Tatsache, dass ihr Gegner nun aus der Ferne erspähen könnt, heisst aber nicht, dass es zu keinerlei Überraschungskämpfen kommen kann, denn nicht selten attackieren euch Gegner aus dem Unterholz oder fallen unerwartet von der Decke.

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Game Info

  • Genre: Rollenspiel
  • Entwickler: Square Enix
  • Publisher: Koch Media
  • Spieler offline: 1
  • Releasedatum: 22.02.2007 (erschienen)

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