
SOCOM: U.S. Navy Seals Combined Assault
SOCOM: U.S. Navy Seals Combined Assault Test / Review
Selbstverständlich gehört aber auch der aus dem Vorgänger bekannte Mehrspieler-Team-Part mit sämtlichen Modi und Optionen wieder mit zum Angebot von Combined Assault. Zu den aus Socom 3 bekannten Maps gesellen sich 10 neue Mehrspielerkarten, die bis auf wenige Ausnahmen vollends überzeugen können. Interessanterweise ist Combined Assault zum direkten Vorgänger ohne Einschränkung abwärtskompatibel. Das heisst, Besitzer des neusten Teils können online auch gegen Leute zocken, die nur den dritten Teil besitzen. Damit dürfte zweifelsohne von Beginn an für eine grosse Spielergemeinde gesorgt sein. Einzig wenn ein Spiel angelegt wird, in dem die neuen Karten aus Combined Assault verwendet werden, können verständlicherweise nur Spieler mit dem neusten Serienteil in der PS2 joinen.
Ebenfalls wieder mit an Bord ist auch die Möglichkeit, das Spiel mit dem zweiten PSP Pendant SOCOM: U.S. Navy Seals Fireteam Bravo 2 über die USB-Schnittstelle an beiden Geräten zu verlinken. Durch das Synchronisieren der beiden Spielstände werden gewisse Missionen ein wenig erleichtert. Stoppt ihr zum Beispiel einen Waffentransporter auf der PSP, sind die Feinde in der entsprechend verknüpften Mission auf der PS2 schlechter ausgerüstet. Insgesamt beeinflussen die resultierenden Veränderungen den eigentlichen Spielverlauf nur minimal, so dass das Feature mehr eine nette Spielerei als eine spielentscheidende Funktion darstellt.
Grafisch gleicht Socom: U.S. Navy Seals Combined Assault dem letztjährigen Teil Socom 3 fast wie ein Ei dem anderen. Die Charaktermodelle und beachtliche Weitsicht können nach wie vor überzeugen. Auch die grossflächigen Areale sind durchaus erwähnenswert, hätten aber mancherorts etwas mehr Abwechslung und Details vertragen können. Nicht zuletzt aufgrund der oftmals tristen Texturierung wirken gewisse Levelabschnitte zu eintönig. Dafür läuft das Spiel nochmals eine ganze Ecke flüssiger als der Vorgänger, so dass selbst bei intensiven Feuergefechten und grossem Gegneraufkommen Slowdowns erfreulich selten wurden. Etwas unwirklich erscheint uns aber das komplette Fehlen jegliches Pixelbluts. Auch wenn blutige Effekte keinesfalls im Zentrum der bisherigen Socom-Teile standen, erscheint das komplette Fehlen eines visuellen Trefferfeedbacks gerade im Hinblick auf die ansonsten realitätsnahe Darstellung des Kampfgeschehens als leichtes Manko.
Die akustische Untermalung gefällt dafür einmal mehr ohne weitere Einschränkungen. Gerade die höchst realistischen Waffeneffekte sowie die Umgebungsvertonung sind schlicht erstklassig. Die Hintergrundmusik wurde ebenfalls beinahe unverändert aus dem dritten Teil übernommen, so dass wiederum eine meist ruhige, orchestrale Untermalung der Taktik-Action auf dem Programm steht. Somit ist für die optimale "Kriegsfilm Atmosphäre" sicherlich gesorgt.
am 03.05.2007 17:43
Fazit
Wertung
Game Info
- Genre: Taktik-Shooter
- Entwickler: Zipper Interactive
- Publisher: SCEE
- Spieler offline: 1
- Spieler online: 32



