
True Crime: Streets of L.A.
True Crime: Streets of L.A. Test / Review
I'm going going, back back, to Cali Cali...
Nick Kang, ein Polizist des LAPD wurde aufgrund seiner, nicht immer ganz gesetzestreuen Art mit Problemen umzugehen, vom Dienst suspendiert. Da aber seine Chefin nicht auf den Supercop verzichten kann, verpflichtet sie ihn kurzerhand für ihre Eliteeinheit um in Los Angeles so richtig aufzuräumen.
Um diesen Job zu erledigen steuert man in bester GTA Manier seinen Charakter durch die nachgebildeten 600 Kilometer der Stadt der Engel. Aber um eines gleich klarzustellen, TC: Streets of LA ist kein simpler GTA-Klon. Zwar kann man sich auch hier an den Fahrzeugen der ortsansässigen Bevölkerung bedienen, Passanten über den Haufen fahren und planlos rumballern, diese Features machen aber nur ein kleiner Teil des Spieles aus. Neben den Startepisoden einer jeweiligen Mission, in welcher es meist darum geht innerhalb eines gewissen Zeitlimits von A nach B zu fahren, gibt es folgendes: Prügelmissionen, in denen man das ganze Mobiliar so richtig schön auseinander nehmen darf, Ballermissionen, in welchen gehörig die Fetzen fliegen, diverse Stealthmissionen, in denen ihr auf dem Weg möglichst unentdeckt bleiben solltet, und und und. Am Ende einer jeden zu 100% gelösten Episode geht es dann zum Bonus Cruise. Hier gibt es neue Dienstwagen zu Erspielen (Freu!), man darf sein Waffenarsenal aufmöbeln, neue Karatemoves werden dazugelernt undin diversen Trainingsmodi darf man seine erlernten Fähigkeiten sodann testen.
Im Gegensatz zu anderen Games gibt es bei TC die Möglichkeit, nicht erfüllte Mission zuüberspringen. Zwar entfällt dann der erwähnte Bonus Cruise, aber bei harzigen Missionen (Mission mit brennenden Totenköpfen - zum Wahnsinnig werden) erweist sich dieses Feature als sehr frustdämmend und willkommen. Jedoch bleibt zu sagen, dass der Schwierigkeitsgrad grösstenteils human gehalten wurde. Erwähnenswert sind hierbei auch die "Crime Scenes" während den Missionen. So kommt es vor, dass man auf dem Weg zum Tatort plötzlich via Polizeifunk über einen Raubüberfall benachrichtigt wird. Letztendlich bleibt es dem Spieler aber freigestellt, ob er die laufende Mission für einen Abstecher zum Tatort unterbricht oder nicht.
Grafisch ist True Crime: Streets of L.A. recht unterschiedlich ausgefallen. Die Texturen bei den Automissionen geben sich ziemlich lieblos, doch die Innenmissionen dagegen sehr lebhaft, wozu auch das zerstörbare Mobiliar einen grossen Beitrag leistet. Auch die Vielfalt der Locations lässt kaum Wünsche offen. Sei es nun im Chinarestaurant, russischer Sauna oder Metzgerei, alles sieht cool aus. Die Fahrzeuge können sich ebenso sehen lassen, auch wenn sie nicht ganz an GTA:VC herankommen. Deren Vielfalt ist jedoch nicht gerade das Mass aller Dinge (hauptsache Dodge Viper!). Die Animation des Protagonisten ist ziemlich gut gehalten. Die Abläufe sind flüssig und hinterlassen einen gelungenen Eindruck. Was mir auch positiv aufgefallen ist, ist die Mimik der Akteure in den Zwischensequenzen. Letztlich möchte ich noch die verschiedenen klimatischen Verhältnisse erwähnen. Auch hier im direkten Vergleich zu GTA nicht ganz die gleiche Kategorie, doch sind wir froh, dass es trotzdem Morgen, Mittag, Abend und Nacht inkl. Regen gibt.
Game Info
- Genre: Action
- Entwickler: Luxoflux Corp.
- Publisher: Activision
- Spieler offline: 1



