
Downhill Domination
Downhill Domination Test / Review
Wer dominiert den Berg?
SSX auf zwei Rädern – das ist die wohl einfachste, aber trotzdem beste Beschreibung für DD. Während es bei EA auf Boards bergab geht, schwingt ihr euch hier in den Sattel eines offroadtauglichen Bikes. Dank entsprechenden Lizenzen dürft ihr unter anderem auf Räder und Parts von Trek, Specialized, GT, Mavic oder RockShox zurückgreifen. Ist die entsprechende Ausrüstung bereit, geht es gegen bis zu zehn Kontrahenten auf die 27 verschiedenen Bergkurse.
Per Knopfdruck tritt euer Fahrer normal in die Pedale oder gibt besonders viel Gas. Letzteres zehrt allerdings deutlich an eurer Energie, welche über den linken Balken der Statusanzeige dargestellt wird. Diese Energie füllt ihr entweder durch langsameres Fahren oder durch die Aufnahme von entsprechenden Power-Ups wieder auf. Neben diesen Energiezellen warten noch kurze Turboschübe und Hilfen für schnelleres Aufsteigen nach einem Crash oder zusätzliche Kampfkraft auf sammelwillige Fahrer. Diese sind insofern nützlich, da es während der Fahrt schon mal zu gröberen Rangeleien zwischen den einzelnen Ridern kommen kann.
Nach dem Ende eines Rennens kassiert ihr für Platzierung, das durchfahren spezieller Checkpoints und das Ausführen von Tricks ordentlich Bares, welches ihr in neue Bikes oder freischaltbare Boni investiert. Die gewinnbringenden Stunts führt ihr nach dem Absprung durch die R2-Taste über die unterschiedlichen Kombinationen der Schultertasten plus Dreieck aus.
Neben den Disziplinen für Einzelspieler (Arcade, Karriere, Freestyle, Time Trial und Freeride) dürft ihr auch mit bis zu drei Freunden die Hügel im Freestyle-, Einzelrennen- oder Arcade-Mode unsicher machen. Während zu zweit noch ein gedrängtes CPU-Fahrerfeld mit am Start ist und ihr keinerlei Geschwindigkeitseinbussen in Kauf nehmen müsst, lässt man euch zu viert alleine auf die Strecke und das Spiel läuft nicht mehr ganz perfekt. Spass macht’s dennoch allemal!
Downhill Domination vermittelt ein wirklich atemberaubendes Geschwindigkeitsgefühl. Wenn ihr mit 100 Sachen den Berg hinunterrauscht, innert Sekunden duzende Bäume umkurvt und gleichzeitig herumstreunenden Tieren oder Wanderern versucht auszuweichen, kommt schon beinahe so etwas wie ein kleiner Adrenalinkick auf. Auf den Strecken ist schlicht die Hölle los! So war es für mich auch gut verschmerzbar, dass die Qualität der Grafik im Grunde etwas zu wünschen übrig liess. So ist das Streckendesign zwar hervorragend gelungen, die Texturierung und Effekte wirken aber bei näherer Betrachtung nicht mehr ganz zeitgemäss.
Akustisch werden euch verschiedene Soundtracks aus Rock, Punk und Hip-Hop begleiten – ein für Trendsport-Games typischer mix. Die Stücke sind zwar nicht atemberaubend gut, können aber trotzdem als Ganzes gut gefallen. Starkes Nerv-Potential haben dagegen die ewig gleichen, belanglosen Floskeln der Fahrer, die ihr besser gleich von Beginn an leiser dreht.
am 25.02.2004 14:38
Fazit
Wertung
Game Info
- Genre: Rennspiel
- Entwickler: Incog Inc.
- Publisher: Codemasters
- Spieler offline: 4



