SOCOM 2

SOCOM 2 Test / Review

In the Army again!

Nach guten dreiviertel Jahren Erholung rücken die Elitesoldaten SEALS erneut aus, um den finsteren Machenschaften von Waffenschmugglern und Drogenbaronen den Kampf anzusagen. Doch wie schon der Vorgänger kann auch SOCOM 2 besonders im Online-Gefecht gegen bis zu 16 menschliche Gegner sein volles Potential entfalten.

So verwundert es auch nicht, dass besonders der Online-Modus kräftig verbessert wurde. Mit zuschaltbarer Stimmverzerrung, detaillierteren Ranglisten, der Möglichkeit auch in der Lobby über Headset zu kommunizieren und der praktischen Freundesliste, über welche ihr Kollegen jederzeit aufspüren könnt, finden sich einige sehr nützliche Features. Auf den 22 grösstenteils hervorragenden Multiplayer Maps (12 neue und 10 aus dem Vorgänger) könnt ihr mit einem grosszügig erweiterten Waffenarsenal, den neuen Standgeschützen wie Maschinengewehr oder Granatwerfer und einem kommandierbaren Luftangriff euren Online-Kollegen zu Leibe rücken. Ebenfalls neu sind zerstörbare Passagen. So können in gewissen Levels kleinere Brücken oder Durchgänge mittels Handgranate zerstört werden, wodurch das gegnerische Team nicht selten gezwungen wird, seine Taktik zu wechseln.

Neben den bekannten Spielmodi feiern "Begleitschutz“ und "Stürmen“ in SOCOM 2 ihre Premiere. In "Begleitschutz“ müsst ihr als SEALS Zivilisten unbeschadet durch ein Kriegsgebiet in eines von zwei vorgegebenen Zielgebieten führen, während die Terroristen ihrerseits natürlich alles daran setzten, dies zu verhindern. In "Stürmen“ geht es schon etwas destruktiver zur Sache: Während die eine Seite ihr ummauertes Hauptquartier zu schützen versucht, müssen ihre Gegenspieler in eben diesem Gebiet einen Bombe platzieren. Besonders dieser Modus sorgt für eine Menge Online-Spass, denn ohne Team-Arbeit habt ihr hier kaum eine Chance.

Erwähnenswert ist auch, dass Entwickler Zipper Interactive viele Bugs des Vorgängers, welche von einigen Spielern für Betrügereien ausgenutzt wurden, komplett entfernte. So ist es beispielsweise auch nicht mehr möglich, sich in Wänden zu verstecken um andere Spieler hinterrücks und ungesehen über den Haufen zu schiessen.

Doch auch alleine dürft ihr offline in den Kampf ziehen. Zwölf Einsätze an Kriegsschauplätzen wie Brasilien, Albanien, Russland oder Nordafrika stehen auf dem Programm eurer SEALS. Wie gewohnt dringt ihr dabei mit drei Kollegen in die Krisenherde vor, welche sich wahlweise per gut funktionierender Spracheingabe oder über ein schnell zugängliches Menü befehligen lassen. Die Intelligenz eurer Mitstreiter variiert leider recht stark: So agieren sie in manchen Situationen perfekt und treffen hervorragend um euch im nächsten Moment gnadenlos in die Luft zu sprengen oder am hochsteigen einer Leiter zu scheitern. Deutlich verbessert wurde der Informationsaustausch zwischen euch und den CPU-Kameraden. So melden sie euch Angriffe, Abschüsse oder Statusinformationen schnellstmöglich über Funk und entschuldigen sich gar für das Nichteinhalten von Befehlen wenn sie stattdessen ihr eigenes Leben verteidigen mussten.

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Game Info

  • Genre: Taktik-Shooter
  • Entwickler: Zipper Interactive
  • Publisher: SCEE
  • Spieler offline: 1
  • Spieler online: 16

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