Ghost Recon: Jungle Storm

Ghost Recon: Jungle Storm Test / Review

Kann das Spiel SOCOM das Wasser reichen? - Nicht in allen Belangen...

Mit "Jungle Storm“ bringt Ubisoft endlich einen Ableger der berühmten "Ghost Recon“-Serie auf die PS2. Die taktische Ego-Action konnte auf dem PC wie auch auf Microsofts Konkurrenzkonsole innert kurzer Zeit nicht zuletzt wegen den vielfältigen Online-Möglichkeiten viele Freunde finden. Umso erfreulicher, dass es dank Netzwerkadapter auch auf der Sony Konsole möglich ist, gegen (oder mit) bis zu acht Freunden aus aller Welt in den Kampf zu ziehen.

Aber nicht nur für Online-Fans ist "Jungle Storm“ attraktiv. Neben den acht umfangreichen Missionen aus "Ghost Recon: Island Thunder“ (Xbox) in Cuba warten auf die JS-Soldaten weitere acht neue Einsätze in Kolumbien. Um sich optimal auf den Kampf im Feld vorzubereiten, sollten gerade Neulinge ausgiebig von einem hervorragenden Tutorial und fünf Trainingsmissionen gebrauch machen.

Im Kampf seid ihr meist mit fünf Kollegen unterwegs, welche von euch befehligt werden wollen. Dies geschieht entweder über eine aufrufbare Kommandokarte oder per USB-Headset mittels Sprachbefehlen. Die akustischen Kommandos werden grösstenteils korrekt von euren CPU-Mitstreitern verstanden und ausgeführt. Leider wird aber nicht wie bei SOCOM ein Auswahlmenü eingeblendet, über welches alle verfügbaren Befehle und Unterbefehle klar ersichtlich aufgelistet sind. So müsst ihr für eine Liste aller Befehle den Umweg über das Pausenmenü in Kauf nehmen oder zum Booklet greifen. Dank logischer Strukturierung der über 20 Kommandos dürfte dies spätestens nach der ersten Mission aber entfallen.

Während ihr bei SOCOM auf die Sicht eines Kämpfers fixiert seid, könnt ihr in GR jederzeit (auch per Sprachbefehl) in die Haut eines Mitstreiters schlüpfen und das bisherige "Ich“ der CPU überlassen. Die künstliche Intelligenz eurer Kollegen kann aber leider nicht immer überzeugen. So schalten sie Gegner zwar oft zielgenau aus, bei Hindernissen haben die Mitstreiter aber immer wieder ihre Mühe. Ein grosser Pluspunkt gegenüber der Konkurrenz aus dem Hause Sony konnte JS mit der praktischen Schnellspeicher-Funktion verbuchen. So dürft ihr im Laufe jeder Mission fünfmal einen eigenen Rücksetzpunkt erstellen, zu welchem ihr nach zu vielen ungewollten Begegnungen mit gegnerischen Kugeln zurückkehren dürft. So bleibt euch auch bei längeren Missionen im Gegensatz zu SOCOM grösserer Frust erspart.

Im Kampf um die Online-Krone trumpft Jungle Storm gewaltig auf: 31 Multiplayer-Karten, 10 Mehrspielermodi sowie Lobby mit Voice-Chat und Freundesliste lassen die Konkurrenz alt aussehen. Speziell die Möglichkeit, alle Missionen mit bis zu fünf Online-Freunden kooperativ zu bestehen oder ein Gebiet gemeinsam von einer bestimmten Anzahl von CPU-Gegnern zu säubern, birgt grosses Spasspotential. Selbst nicht vernetzte Spieler erfreuen sich dank 2-Spieler Split-Screen-Modus an den vielen Multiplayer-Möglichkeiten. Schade nur, dass jeweils nur acht Spieler auf eine Karte gelassen werden. Mit 15 menschlichen Mitspielern würde das Ganze sicherlich noch mehr Fans finden.

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Game Info

  • Genre: Taktik-Shooter
  • Entwickler: Ubisoft
  • Publisher: Ubisoft
  • Spieler offline: 2
  • Spieler online: 8

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