Futurama

Futurama Test / Review

Die Helden der erfolgreichen TV-Serie kommen zu euch auf die PS2. Ein durchschlagender Erfolg auch auf der Konsole?

Die Story hinter dem Konsolen-Abenteuer von Fry und seinen Gefährten ist schnell erzählt: Die Grossindustrielle Mom hat Planet Express, den Lieferservice von Professor Farnsworth, aufgekauft. Wäre dies nicht schon schlimm genug, so besitzt Mom nun mit diesem Kauf 50 % der Erde und will die gesamte Menschheit mit ihrer Roboterarme unterjochen. Um dies zu verhindern, machen sich Fry, Leela und Roboter Bender auf, die finsteren Pläne von Mom zu durchkreuzen.

Die zu bestehenden Levels reichen vom Hauptquartier der verrückten Bande, über die Kanalisation und die von Mom’s Roboterarmee besetzten Strassen bis hin zu fremden Planeten. So besteht ihr mit Fry und Co ganze 21 Levels und meistert allerlei Gefahren. Durch das aufsammeln der niedlichen Nibbler (kleine, pelzige Wesen) in den verschiedenen Welten schaltet ihr zusätzlich nette Boni wie kurze Videos oder Artworks der Serie frei.

Schon in den ersten Spielminuten und Cutscenes merkt ihr dem Spiel sofort den aus der Serie bekannten Humor an. Kein Wunder, denn während der gesamten Entwicklungszeit hatte kein geringerer als Matt Groening, der Erfinder von Futurama und den Simpsons, die Oberaufsicht über das Projekt. Um das nötige Feeling der Serie auch auf die PS2 zu bringen, wurden sowohl die englischen Originalsprecher, als auch die deutschen Sprecher der Serie verpflichtet. Der Grafikstil wurde dank Cel-Shading recht gut portiert. Selbst die Umgebungsgrafik und Details werden jeden Fan der Serie sofort an das TV-Vorbild erinnern.

Leider zeigt die Grafikengine aber auch ihre Schwächen. Viel zu oft ruckelt das Spiel auch bei wenig Action auf dem Bildschirm zu stark, und dies trotz der eher undetaillierten und wenig aufwendig texturierten Umgebungsgrafik. Klar ist dies der Stil der Comicvorlage, aber umso mehr erstaunen die häufigen Slowdowns. Zudem werden schon in den ersten Spielminuten die Probleme der virtuellen Kameraführung überdeutlich klar: Zu oft müsst ihr die bockige Kamera manuell nachjustieren oder sie bleibt hinter einer Wand "hängen“. Gepaart mit der nicht hundertprozentig genauen Steuerung ergibt dies für euren Helden öfters eine wahrhaft tödliche Mischung und sorgt für unnötigen Frust.

Das Gameplay ist solide, überrascht aber auch nicht mit grosser Innovation: Kämpft je nach Charakter mit Fäusten oder Waffen gegen Gegner, überwindet Jump&Run-Passagen, findet Items oder löst simple Schalterrätsel. Nach bestandenen Levels erzählen minutenlange Zwischensequenzen die Geschichte weiter, wobei der Humor der Serie auch hier wieder voll zum tragen kommt. Selbst während dem laufenden Spiel gibt der jeweilige Charakter immer wieder typische Sprüche zum Besten.

Diese Seite mit anderen teilen

Game Info

  • Genre: Action-Adventure
  • Entwickler: Unique Development Studios
  • Publisher: SCEE
  • Spieler offline: 1

Leserwertung

Ihr sagt
-.-
-
Wir sagen
6.1
Naja
Du sagst
-.-
-
Impressum | Werbung | AGB | RSS-Feeds
Verlinkt durch: games-news.de | spieleradar.de
© 2002-2012 by 2PLAY.CH Schweiz