
Rise to Honour
Rise to Honour Test / Review
It's not about money. It's not about fame. It's all about honor...
Aus einer Kooperation zwischen Sony Computer Entertainment und dem Filmstar Jet Li entstand das neuste Actionspiel mit dem Titel "Rise to Honour". Das lang angekündigte und auch schon beim Sony Event "The Grid" spielbare Prügelinferno erreichte glücklicherweise bereits vor dem Release unsere Redaktion.
Kit Yun, so der Name von Jet Li's Charakter, hat den Auftrag, eine kurz vor dem Ableben seines Bosses ins Ohr geflüsterte, wichtige Mitteilung seiner Tochter Michelle in San Francisco zu überbringen. Bei einem Attentat muss sich der langjährige Gangsterboss seinem Schicksal hingeben und beauftragt seinen Lieblingsbodyguard mit dieser verantwortungsvollen Aufgabe. Bis die Nachricht jedoch das Ohr von Michelle erreicht, stellen sich Kit unzählige von Gegner in den Weg, um ihn von seiner Mission abzubringen.
In einem neuartigen, meiner Meinung nach etwas fragwürdigen Prügelsystem kämpft ihr euch durch die insgesamt 63 Abschnitte. Um das Cinema-Feeling aufrecht zu erhalten, wurde auf ein streng abgegrenztes Levelsystem verzichtet und so reiht sich eine Szene an die andere. Die Prügelsequenzen werden durch Baller- und Stealth-Einlagen unterbrochen. Diese sehen meist sehr aufwändig aus, gehen aber leicht von der Hand. Sei es nun das Überspringen von Hindernissen oder Entlanglaufen an Wänden, alles funktioniert per R1 Taste.
Auch das Kampfsystemlayout ist sehr speziell geregelt. Sämtliche Angriffe steuert ihr über den rechten Stick. Das heisst, ihr könnt in alle Richtungen schlagen und Gegner von allen Seiten angreifen. Dies erweist sich anfangs als sehr spektakulär, später werdet ihr aber mit Sicherheit Rheuma im Daumen haben. Über längere Zeit erweist sich das Rumgezupfe am Stick als überaus anstrengend und unangenehm. Geblockt wird im Kampf ebenfalls per R1. Auch dies ist ziemlich anspruchslos. Über die Kombination von R1+L1 kann man Counterattacken ausführen, die sich besonders bei den ziemlich stupiden Zwischenbossen als überaus nützlich erweisen. Hier reicht es einfach den Combo für den Counterattack gedrückt zu halten. Sobald der böse Bursche benebelt ist, verdrescht ihr ihn mit der Adrenalin Funktion, welche Ihr auf der R2 Taste findet und euch besonders schnell wilde Attacken ausführen lässt. Hierbei sei nochmals gesagt, dass der Spieler keinen Einfluss auf den von Kit ausgeführten Schlag hat! Die einzige Interaktion die von ihm ausgeht, ist das Drücken des Sticks in Richtung des Bösewichts. Alles andere sind fest programmierte Combos.
Die Grafik bei Rise to Honour ist ziemlich solide. Die Framerate bleibt durchs ganze Game stabil und auch der Gestaltung der Locations wurde viel Aufmerksamkeit geschenkt. Die Animationen sind toll gestaltet und lassen zum Film-Original kaum Unterschiede erkennen. Zwar gibt es gewisse Dinge, deren Gestaltung wohl kaum im Vordergrund stand. Beispielsweise sehen die Autos und Helikopter nicht gerade toll aus, doch das lässt sich verschmerzen. Ausgezeichnet gefiel mir die grossteils interaktive Umgebung. Stühle, Vitrinen usw. können zerschmettert werden und sehen dabei richtig gut aus. Bemerkenswert neben dem Entfall der Ladezeiten durch Streaming und ähnliche Techniken ist die Gestaltung des Menus in der Art einer Film DVD.
Game Info
- Genre: Action
- Entwickler: Sony Computer Entertainment
- Publisher: Sony Computer Entertainment
- Spieler offline: 1



