.hack//Infection Part1

.hack//Infection Part1 Test / Review

Macht euch auf, die Online-Welt der Zukunft zu retten!

Die Geschichte von .hack spielt sich in naher Zukunft ab und basiert auf der gleichnamigen, 26-teiligen Anime-Serie. Wir schreiben das Jahr 2007 und Online-Games erfreuen sich grösserer Beliebtheit denn je. Unter allen Usern besonders begehrt ist das MMORPG (Massively Multiplayer Online Role Play Game) "The World“, in dessen Universum sich Millionen von Spielern tummeln. So auch die beiden Freunde Kite und Orca. Während ihr die Rolle des unerfahrenen Kite übernehmt, wird Kollege Orca nach einem Update von "The World“ in einem Kampf besiegt. Das Tragische: Nicht nur in der virtuellen Welt des Spiels, sondern auch in der Realität fällt Orca ins Koma. Es scheint so, als hätten finstere Kräfte und unnatürliche Bugs die schöne Online-Welt befallen! Allein der Newbie Kite hat die Macht, die Viren von "The World“ unschädlich zu machen.

Das Aussergewöhnliche und vielleicht auch anfangs Verwirrende an .hack ist, dass euch der Besuch des online MMORPGs "The World“ nur simuliert wird. So startet ihr euer Abenteuer auf dem virtuellen Desktop des Helden Kite. Über dieser Office ähnliche Umgebung besucht ihr Spieleforen, tauscht Emails mit virtuellen Freunden aus oder studiert über den Newsreader die aktuellsten Nachrichten. So seid ihr immer auf dem Laufenden, was in "The World“ passiert. Die komplette (simulierte) Kommunikation läuft über vorgefertigte Emails: Bei benötigten Antworten habt ihr immer die Wahl zwischen mehreren möglichen Nachrichten.

Über einen Klick auf die entsprechende Verknüpfung startet ihr ausserdem das zentrale Spiel "The World“. Nach der Wahl des Servers findet ihr euch meist in einem Dorf oder einer Stadt der jeweiligen Umgebung wieder. Hier dürft ihr nützliche Items und Zaubersprüche kaufen, euer Spiel sichern oder Gegenstände auslagern. Neben euch tummeln sich hier auch meist andere Spieler, die geschäftig herumlaufen, euch etwas zurufen oder mit einem Händler am feilschen sind. Mit diesen dürft ihr nicht nur meist kurze Konversationen führen, sondern auch gefundene Items tauschen. Doch Vorsicht, die virtuellen Mitspieler haben es nicht selten faustdick hinter den Ohren und versuchen euch schon mal über den Tisch zu ziehen. Gibt euch ein Mitspieler gar seine Visitenkarte, könnt ihr in jederzeit zu eurer Party einladen.

Mit Hilfe eins Portals gelangt ihr in die zufallsgenerierten Dungeons von "The World“. Wie es sich für ein ordentliches Rollenspiel gehört, warten dort neben Schätzen auch allerlei Monster auf eine gehörige Tracht Prügel. Für erfolgreich absolvierte Kämpfe erhaltet ihr genretypisch Geld und Erfahrungspunkte, mit deren Hilfe eure Statuswerte verbessert werden. Durch den Umstand, dass alle Dungeons zufällig aufgebaut werden, erscheinen diese nicht selten etwas chaotisch und unorganisiert – ohne die einblendbare Karte wäre man hier komplett verloren. Leider ist es auch nicht möglich, innerhalb eines Dungeons das laufende Spiel abzuspeichern. Habt ihr also einen wichtigen Gegenstand errungen und gebt kurz darauf den Löffel ab, so muss der gesamte, neu generierte Dungeon von vorne begonnen werden. Etwas gewöhnungsbedürftig ist in diesem Zusammenhang auch das in Echtzeit ablaufende Kampfsystem, welches mehr an ein Hack’n Slay Spiel als an ein RPG erinnert. Dies geht zwar grundsätzlich gut von der Hand, verbreitet aber oft zu viel Hektik. Immerhin pausiert das Geschehen beim Aufrufen eines Menüs zur Auswahl einer Spezialattacke, eines Zauberspruches oder Kommandos für eure Mitstreiter.

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Game Info

  • Genre: Rollenspiel
  • Entwickler: Bandai
  • Publisher: Atari
  • Spieler offline: 1

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