
Firefighter F.D. 18
Firefighter F.D. 18 Test / Review
Hier vergeht einem die Lust am Grillen schnell…
In Firefighter übernehmt ihr ausnahmsweise mal nicht die Rolle eines waffenbepackten Helden, um eine Stadt, ein Kontinent oder gar ein ganzes Universum von Terroristen, Aliens oder anderen klassischen Videospiele-Bösewichten zu säubern. Konamis neustes Third-Person Action Spiel versetzt euch vielmehr in den gefährlichen Job des Feuerwehrmanns Dean McGregor, der unfreiwillig in eine ganze Serie mysteriöser Brände verstrickt wird. Mit Hilfe der Reporterin Emilie Arvin geht ihr der Ursache für die scheinbar nicht zufällig ausbrechenden Brände auf den Grund.
Als Feuerwehrmann ist es eure primäre Aufgabe, alle Überlebenden möglichst unbeschadet aus der Gefahrenzone zu bringen. Um aber zu den meist von Feuern eingeschlossenen Personen vorzudringen, müsst ihr erstmals die züngelnden Flammen mit Hilfe eures Wasserschlauches auf sicheren Abstand zurückdrängen. Dazu könnt ihr die Düse eures Löschgeräts wahlweise auf "Strahl“ oder "Sprühregen“ umstellen. Während der Erste besonders bei weiter entfernteren Feuern hilfreich ist, könnt ihr euch mit dem anderen besser vor nahen Bränden schützen. Versperren euch grössere Hindernisse den Weg, so könnt ihr diese mit eurer schweren Axt aus dem Weg räumen. Bedauerlicherweise beschränkt sich die Auswahl der "Waffen“ auch in den späteren Levels im Grunde auf diese zwei Gegenstände.
Um die hilflosen Überlebenden schnell finden zu können, wird deren Position und Gesundheitszustand auf einer kleinen Karte am oberen Bildschirmrand angezeigt. Je länger ihr für die Rettung braucht, desto schlecht ist der physische Zustand der Personen und desto weniger Punkte springen für euch bei der Schlussbewertung des Einsatzes raus. Stirbt gar jemand nicht rechtzeitig geretteter, dann heisst es "Game Over“. Deshalb solltet ihr auch nicht mehr Zeit als nötig mit der (zwar auch punktesteigernden) Bekämpfung der Flammen verschwenden und euch auf das möglichst schnelle Freilegen eines Weges konzentrieren.
Alle paar Levels erwartet euch ein "Zwischenboss“. Dies sind meist grössere Brandherde, welche sich nur mit längerem Wassereinsatz löschen lassen. Um euch diese Aufgabe zusätzlich zu erschweren, spucken euch diese allerlei Flammen oder brennende Objekte entgegen. Hier zeigten die Entwickler erfreulich viel (skurrile) Fantasie. So müsst ihr euch bei einem der Grossbrände gegen fliegende Hemden zur wehr setzten.
Neben den Flammen bedrohen euch auch undurchdringlicher Rauch, explodierende Chemikalien, herabfallende Trümmerteile und einstürzende Gebäudeteile. Leider basieren all diese "unvorhersehbaren“ Ereignisse auf vorbestimmten Scripts, welche durch einen bestimmten Schritt eurerseits ausgelöst werden. Dadurch wird ein Grossteil des Spiel bei mehrfachem Angehen sehr vorhersehbar und nicht gemeisterte Levels enden meist in simplen "Trial and Error“ Übungen. Auch die Motivation, Firefighter nach dem ersten Durchspielen erneut zu beginnen, sinkt damit unweigerlich ab. Da ihr für das erstmalige Beenden des Games sicherlich nicht länger als 10 Stunden braucht, zeigt sich dieses Manko auch deutlich in unserer Wertung.
Game Info
- Genre: Action
- Entwickler: Konami Tokyo
- Publisher: Konami
- Spieler offline: 1



