
Project Zero 2: Crimson Butterfly
Project Zero 2: Crimson Butterfly Test / Review
Die Kamera ist mächtiger als das Schwert!
Wer eine direkte Fortsetzung des vor knapp zwei Jahren erschienen, ersten Teils erwartet, wird enttäuscht. Crimson Butterfly eröffnet dem Spieler vielmehr den Hintergrund um die Geschichte der "Camera Obscura“ und setzt zeitlich 30 Jahre vor den Ereignissen um Protagonisten Miku und deren Bruder in Project Zero 1 ein.
In Project Zero 2 begleitet ihr die beiden Zwillingsschwestern Mio und Mayu, wobei ihr die meiste Zeit die Rolle von Mio übernehmt. Bei einem Besuch eines scheinbar friedlichen Waldes nahe ihres Geburtsortes geraten die beiden zarten Mädchen jedoch in den Strudel höllischer Ereignisse und entdecken ein Dorf, welches einer Legend nach vor Jahren wie vom Erdboden verschluckt worden sei. Der einzige Weg aus dem Wald führt dummerweise durch eben dieses Dorf, weshalb ihr euch mit den beiden Protagonistinnen gezwungenermassen auf die Suche nach dessen düsterem Geheimnis macht.
Doch seid ihr nicht alleine in dem mysteriösen Dorf unterwegs. Die Mächte der Finsternis versuchen euch in Form von allerlei transzendenten Geisterwesen von dem dunklen Geheimnis des ehemals verschwundenen Dorfes fernzuhalten. Eure einzige Waffe im Kampf gegen diese Spukgestalten ist die bereits oben erwähnte "Camera Obscura“. Dank dieser altertümlichen Kamera werden die übernatürlichen Erscheinungen nicht nur für euer Auge sichtbar, sondern ihr könnt sie im wahrsten Sinne des Wortes ausknipsen. Sobald ihr euch nämlich einer dieser Erscheinungen nähert, wird dies mittels eines leuchtenden Symbols am unteren Bildschirmrand indiziert. Geschieht dies, solltet ihr mittels Kreistaste durch den Sucher eurer Kamera blicken und die Umgebung so aus der Egoperspektive absuchen. Habt ihr das Gespenst Fokus, könnt ihr auf Tastendruck ein Bild von dem Kontrahenten machen. Dabei gilt: Je länger ihr den Gegner im Fokus halten könnt, desto mehr Energie wird ihm beim Schiessen des Bildes absorbiert. Wartet ihr gar bis zur letzten Sekunde mit dem Auslösen, so gelingt euch mitunter ein "Fatal Frame“ und ihr zieht eurem Gegner eine Extraportion Energie aus dem transparenten Leib.
Um auch für den Kampf gegen grössere Brocken gewappnet zu sein, wird eure Kamera mit zunehmender Spieldauer immer wieder durch verschiedene Upgrades verbessert. Mit besseren Filmen erhöht ihr die Durchschlagskraft und Bildfrequenz, durch spezielle Zusatzteile verlangsamt ihr die Geschwindigkeit der Geister, macht deren verbleibende Lebensenergie sichtbar oder schaltet einen automatischen Zielsucher auf. Diese netten Gadgets werden euch aber nur dank hohen Punktzahlen beim Ablichten der Geister zugänglich. Wie schnell ihr euren Fotoaperrat verbessern könnt, hängt also ganz von eurer persönlichen Leistung ab.
Game Info
- Genre: Survival-Horror
- Entwickler: Tecmo
- Publisher: Ubisoft
- Spieler offline: 1



