
Alias
Alias Test / Review
Was wäre eine moderne Agentin ohne die nötigen Gadgets? Nichts! Und genau deshalb spendiert euch Technik-Tausendsasa Marshall Flinkmann auch für jede Mission einige nette Helferchen. So benutzt ihr wie in Splinter Cell einen Dietrich, um Schlösser zu knacken, dürft mit einem Sender Überwachungsanlagen anzapfen oder benutzt ein Modem, um euch in diverse Computer zu hacken. Mit den meisten dieser Agentengimmicks sind kleinere Mini-Gams verbunden. So müsst ihr beispielsweise zum Hacken eines Terminals in einer Art Mastermind den richtigen Code erraten. Ebenfalls nett gemacht ist das Bild-in-Bild Feature. So werden euch wichtige, parallel zu euren Aktionen ablaufende Ereignisse mittels Einblendung verdeutlicht.
Grafisch erfindet Alias das Rad keinesfalls neu. Die Animationen sind angenehm weich, die Umgebungen können durchaus gefallen, Slowdowns sucht ihr selbst bei zahlreicherem Gegneraufkommen vergebens und die meisten Charaktere sehen ihren TV-Vorbildern (bis auf die Ausnahme von Michael Vartan) ansprechend ähnlich, irgendwie wird man aber das Gefühl nicht los, dass man dies alles schon bei anderen Spielen mindestens in gleicher Qualität zu sehen bekam. Daneben wirken gewisse Levelabschnitte dezent eintönig und ein wenig zu simpel texturiert.
Wie bereits eingangs erwähnt, wurden sämtlich Originalsprecher verpflichtet. Kein Wunder also, befindet sich die Synchronisation auf angenehm hohem Niveau und steht der Serie in nichts nach. Nicht ganz mithalten können hier die Umgebungsgeräusche: Während die Soundeffekte in anderen Stealth-Games eine wahre Hilfe für den Spieler darstellen, wird hier wohl niemand einen Gegner aufgrund der Akustik verfrüht erkennen.
am 26.04.2004 14:44
Fazit
Wertung
Game Info
- Genre: Action
- Entwickler: Acclaim Studios Cheltenham
- Publisher: Acclaim
- Spieler offline: 1



