Syphon Filter: The Omega Strain

Syphon Filter: The Omega Strain Test / Review

Gabe Logan sucht fähigen Nachfolger…

Ein mysteriöser, tödlicher Virus bricht an verschiedenen Orten in Weissrussland, Uganda und den USA aus und sorgt für Panik unter der Bevölkerung. Um die Lage wieder in den Griff zu bekommen schickt die Antiterrororganisation IPCA einen jungen Agent in den Einsatz – Euch.

Während der Spieler in den drei Vorgängern die Rolle des berühmten Helden Gabe Logan übernahm, ist dieser inzwischen nicht mehr aktiv im Dienst und führt die IPCA als leitender Kopf. So beginnt das Abenteuer mit der Erstellung eines eigenen Agenten, den ihr durch verschiedenste Einstellungen wie Haar- und Hautfarbe, Statur oder Gesichtsausdruck ganz nach euren Wünschen gestallten dürft. Vor jedem Einsatz könnt ihr zusätzlich das mitgeführte Waffenarsenal ebenso ganz nach euren Bedürfnissen anpassen. Viele der besseren Bleispritzen müssen aber erstmals durch entsprechende Missionserfolge freigespielt werden.

So vorbereitet führen euch die 17 Missionen in die Krisengebiete rund um den Erdball. Das Gameplay orientiert sich dabei grösstenteils am den PSone Vorgängern: Lauft durch die feindverseuchten und gewohnterweise grossräumigen Szenarien und versucht möglichst unversehrt die zahlreichen Aufgaben zu erfüllen. Pro Mission erwartet euch eine Vielzahl von Aufgaben, welche teilweise auch erst während des laufenden Einsatzes hinzukommen. In diesem Zusammenhang etwas unverständlich ist der Umstand, dass manche Aufträge nach dem Bildschirmtod und einem erneuten Einstieg ins Spiel nicht erneut versucht werden können. Zwar kann der Einsatz trotzdem noch erfolgreich abgeschlossen werden, wollt ihr jedoch eine perfekte Wertung erzielen müsst ihr die gesamte Mission wohl oder übel von neuem beginnen.

Die Steuerung dürft den Syphon Filter Veteranen sofort wieder in Fleisch und Blut übergehen. Während des Kampfes dürft ihr die Gegner wie gehabt wahlweise mittels R1 automatisch anvisieren oder durch einen Druck auf L1 manuell aufs Korn nehmen. Besonders die munitionssparenden Headshots lassen im Laufe des Spiels und mit entsprechender Übung die manuelle Variante nicht zuletzt wegen der eher knapp verteilten Munition zur klügeren Wahl werden. Steuerungstechnisch absolut nicht überzeugen konnte der Waffenwechsel: So könnt ihr nur in einer Richtung durch euer Waffenarsenal schalten und verliert bei hitzigen Konfrontationen deutlich zu viel Zeit bis ihr den gesuchten Argumentationsverstärker endlich in den Händen haltet.

Absolut fragwürdig ist die Entscheidung der Entwickler, an vielen Stellen mit unendlichem Gegnernachschub für unnötigen Frust zu sorgen. Kaum glaubt man ein Abschnitt sei von Terroristen befreit, rückt der Nachschub auch schon aus allen Ecken nach. Speziell in Verbindung mit der ständigen Munitionsknappheit wird dies nicht selten auch bei geduldigen Zockern zur wahren Spielspass Bremse.

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Game Info

  • Genre: Action
  • Entwickler: Sony Bend USA
  • Publisher: Sony Computer Entertainment
  • Spieler offline: 1
  • Spieler online: 4

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