
Obscure
Obscure Test / Review
Teenie-Horror à la Scream auf der PS2!
Der Schulbesuch ist nicht für wenige ein wahrer Gräuel. Doch wenn plötzlich Mitschüler spurlos verschwinden wird das Drücken der Schulbank zur regelrechten Gefahr! Genau dies geschieht auf dem Campus der Highschool von Leafmore, wo eines Nachts der Starbasketballer Kenny scheinbar vom Erdboden verschluckt wird. Doch seine Freunde Josh, Shannon, Ashley und Stanley machen sich selbstlos auf die Suche nach dem Vermissten und decken damit das düstere Geheimnis der Schule auf.
Der grosse Campus ist in verschiedene Gebäude wie Verwaltung, Speisesaal oder Sporthalle unterteilt, welche ihr nacheinander dank entsprechender Schlüssel besuchen könnt. Um die Übersicht zu erleichtern, werden sämtlichen Türen und relevanten Räume auf einer aufrufbaren Karte verzeichnet. Bei der Aufklärung des Verschwindens von Kenny seid ihr ständig mit zwei der fünf neugierigen Studenten unterwegs – Während ihr einen Charakter aktiv steuert, folgt der jeweilige Kompagnon auf Schritt und Tritt und führt die über das Steuerkreuz verfügbaren Kommandos (Warten, Folgen, Helfen, Waffe) gehorsam aus. Auf Knopfdruck könnt ihr jedoch auch jederzeit zwischen den Beiden hin- und herwechseln.

An verschiedenen Treffpunkten innerhalb des weitläufigen Schulareals warten die drei verbleibenden Jungdetektive auf einen Einsatz. Praktischerweise könnt ihr auch jederzeit auf Knopfdruck zu diesen Sammelpunkten zurückkehren. Dies spart nicht nur einiges an Laufarbeit, sondern hat aufgrund der unterschiedlichen Fähigkeiten der Charaktere auch einen taktischen Nutzen. Denn während euch Josh nämlich jederzeit Auskunft darüber geben kann, ob es in dem aktuellen Raum noch etwas zu holen gibt, überzeugt Stanley seinerseits mit einer höheren Fingerfertigkeit beim Schlösserknacken.
Das Teamwork wird bei Obscure grossgeschrieben: Viele Rätsel lassen sich nur zu Zweit absolvieren. So helfen sich die Kameraden nicht nur beim Verschieben von schweren Kisten und Regalen oder beim Erreichen von höher gelegenen Stellen via Räuberleiter, sondern schützen den Partner beispielsweise auch beim zeitaufwendigen Knacken von Schlössern vor heranstürmenden Selbst wenn einer der Partner das Zeitliche segnet, bedeutet dies nicht das Ende des Spiels. An den bereits erwähnten Sammelpunkten holt ihr euch einfach flugs einen anderen Kompagnon. Gespeichert wird jederzeit auf zuvor gefundene CDs.
Eine bevorstehende Begegnung mit den zahlreichen Variationen von Monstrositäten kündigt sich meist durch plötzlich auftauchenden, dunklen Nebel an, welcher die feindlichen Kreaturen scheinbar stärkt. Und genau hier findet sich der Schwachpunkt aller Gegner: Licht. Deshalb greift ihr am besten zu einer Schlagwaffe wie Baseballschläger oder Eisenstange um die Fensterscheiben einzuschlagen und den jeweiligen Raum zu erhellen. Sind jedoch keine Fenster vorhanden, seid ihr auf herumliegende Taschenlampen in verschiedenen Stärken angewiesen. Praktischerweise dürft ihr diese mittels Klebeband auch direkt an Pistolen, Revolver und Gewehre haften.
Game Info
- Genre: Survival-Horror
- Entwickler: MC2
- Publisher: Atari
- Spieler offline: 2



