
Obscure
Obscure Test / Review
Was Obscure deutlich von anderen Vertretern des Genres unterscheidet, ist dass jederzeit ein zweiter Spieler in das laufende Abenteuer ein- oder aussteigen kann und den Part des CPU Kameraden übernimmt. Durch dieses durchdachte Kooperativ Feature können eure Freunde direkt an dem Ort einsteigen, wo ihr gerade seid. Das Starten eines speziellen CO-OP Games entfällt dadurch komplett.
Optisch kann der Atari Titel durchaus gefallen und überzeugt durch gelungenes Charakter- und Leveldesign. Sämtliche Räume wurden mit vielen Objekten sowie teilweise beeindruckenden Lichteffekten detailliert gestaltet und lassen sofort die gewünschte Stimmung aufkommen. Parallelen zu Filmen wie "Scream“ oder "The Faculty“ sind deutlich zu erkennen und offenbaren die Inspirationsquellen der Entwickler nur zu gut. Richtig abstossend wirken insbesondere die von schleimigen Auswüchsen fast schon tapezierten Räumlichkeiten. Einziger Kritikpunkt sind die an manchen Stellen nicht ganz optimalen, festen Kameraeinstellungen, die in hektischen Situationen nicht selten für zu wenig Übersicht sorgen.
Die musikalische Untermalung gestaltet sich dem Genre entsprechend eher zurückhaltend. Einzig in den Zwischensequenzen kriegt ihr passende Songs von Sum 41, Span oder Sportfreunde Stiller um die Ohren gehauen. Die deutsche Sprachausgabe wurde technisch gut umgesetzt, ab und an nerven die Protagonisten aber durch völlig sinnfreie, wirre Sprüche. Da die englische Synchronisation auf der PAL-Version nicht verfügbar ist, wird ein direkter Vergleich zu den ursprünglichen Texten verunmöglicht.
am 17.07.2004 12:25
Fazit
Wertung
Game Info
- Genre: Survival-Horror
- Entwickler: MC2
- Publisher: Atari
- Spieler offline: 2



