Formel Eins 2004

Formel Eins 2004 Test / Review

Business as usual?

Wie gewohnt liefert Sony auch dieses Jahr wieder pünktlich zur aktuellen F1-Saison das entsprechende Update für die PS2. Dank dem exklusiven Vertrag mit den Lizenzgebern weisst das Spiel sämtliche aktuellen Daten zu den Teams und Fahrern sowie Regeländerungen auf. In diesem Zusammenhang als besonders interessant erweisen sich die beiden neu hinzugekommenen Strecken in Bahrain und Shanghai, welche natürlich auch beim virtuellen Rennzirkus nicht fehlen werden.

Die jedoch mit Abstand grösster Neuerung im Vergleich zu dem direkten Vorgänger des letzten Jahres bildet der umfangreiche Karriere-Modus, in welchem ihr euch als Newcomer gegen die 20 offiziellen Fahrer zu behaupten versucht. Im übersichtlichen Terminplaner checkt ihr so kommende Rennen und Qualyfings, informiert euch in den Statistiken über die Leistungen der Konkurrenz oder freut euch über per Email erhaltene Jobangebote. Während ihr euch anfangs noch mit Testfahrten zu drittklassigen Rennställen zufrieden geben müsst, flattern nach entsprechenden Leistungen eurerseits nach und nach bessere Angebote und Verträge in euer Mailfach. Bis zum WM Titel ist es ein steiniger Weg.

Nach einer Zusage findet ihr euch sofort im Cockpit eines Rennwagens wieder. Am Rennwochenende warten jeweils Freitags und Samstags zwei Testfahrten auf euch, welche ihr zum Erkunden des Kurses und individuelle Abstimmungen des Boliden nutzen solltet. Grobe Einstellungen lassen sich einfach per Schnell-Setup direkt hinter dem Steuer vornehmen, feinere Abstimmungen an Getriebe, Flügelposition, Bremsbalance, Federung, Stabilisatoren, Radsturz oder Reifen unternehmen Profis in diversen Untermenüs. Insgesamt viel das Setup des Wagens diesmal deutlich variantenreicher und komplexer aus.

Am folgenden Sonntag geht es dann ans Eingemachte. Für einen besseren Start kuppelt ihr per L1 aus, um beim grünen Signal blitzschnell zu beschleunigen und die Kontrahenten hinter euch zu lassen. Dank Boxenfunk und Fernseh-Kommentatoren bleibt ihr im Laufe des Rennens über das Pistengeschehen stets informiert. Per Select-Taste meldet ihr euch in der Boxengasse an, um beim automatischen Stopp aufzutanken, Reifen zu wechseln oder kleinere Schänden zu reparieren.

Das Fahrverhalten erweisst sich einmal mehr als gelungene Mischung aus Simulation- und Arcade-Steuerung. Die Wagen steuern sich wie beim Vorgänger sehr direkt und vermitteln ein gutes, schnell verinnerlichtes Fahrgefühl. Realismusliebende F1-Fans könnten jedoch unter Umständen einige Probleme mit dem eher dezenten Schadensmodell haben, welches nur derbe Bandenkontakte merklich bestraft. Angesichts der teilweise sehr aggressiv fahrenden Konkurrenz werdet ihr euch über diesen Umstand aber mit Sicherheit kaum ärgern.

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Game Info

  • Genre: Rennspiel
  • Entwickler: SCE Studio Liverpool
  • Publisher: SCEE
  • Spieler offline: 2
  • Spieler online: 12

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