
Terminator 3: The Redemption
Terminator 3: The Redemption Test / Review
I’ll be back – und uns PS2-Spieler kann es diesmal freuen…
Nach einem eher gescheiterten Angriff durch die Hand der Rebellen frisch programmiert, begebt ihr euch in der Haut des wohl bekanntesten US-Gouverneurs auf den Weg, eure ehemaligen Fliesbandkollegen mit allerlei Waffenkraft an der geplanten Zerstörung der Menschheit zu hindern. Um das Überleben zu sichern müsst ihr so nicht nur in der Zukunft die Oberhand gewinnen, sondern auch durch Zeitreise in der heutigen Gegenwart für Ordnung sorgen. Denn nur wenn John Connor, der Anführer der Rebellen überlebt, hat die Menschheit eine reale Überlebenschance!
Das Spiel lässt sich am besten als reiner Action-Titel klassifizieren. Hauptsächlich mit allerhand Waffengewalt bahnt ihr euch aus einer Third-Person Perspektive den Weg durch feindverseuchte Levels. Dank massig Action, Gegnern, wuchtigen Explosionen und eingestreuten Cutscenes wird das Gefühl der riesigen und chaotischen Massenschlacht unglaublich gut eingefangen.
Neben dem Angriff mit verschiedenen Bleispritzen dürft ihr euch natürlich als Terminator auch auf die Kraft eurer mechanischen Fäuste verlassen und die anrückenden Blechkameraden mit gezielten Schlag- und Trittcombos in ihre Einzelteile zerlegen. Da ihr aber mit Maschinengewehreinsatz deutlich schneller und besser vorankommt, versinkt die Handvoll Combos besonders in den höheren Levels schnell in der Vergessenheit. Hier bringt auch die Möglichkeit, gewisse Objekte wie Strassenschilder als Nahkampfwaffe einsetzen zu können nur noch wenig. Der einzige, wirkliche Vorteil der Hand-to-Hand Kämpfe findet sich darin, dass ihr euren Gegnern mit bestimmten Kombinationen die Waffe entreissen oder bisschen Lebensenergie für eure Akkus absaugen dürft.
Ebenfalls eine zentrale Position im Gameplay von The Redemption nehmen die Fahrten auf (bzw. in) Fahrzeugen ein. So nehmt ihr nicht nur auf der Ladefläche eines Trucks hinter dem stationären MG Platz, sondern übernehmt im laufe der 14 Missionen auch die Kontrolle über einen Polizeiwagen, einen Motorrad oder einen feindlichen Riesenpanzer. Die verschiedenen Gefährte unterscheiden sich dabei merklich in Geschwindigkeit, Bewaffnung, Gewicht und Wendigkeit. Das Geschwindigkeitsgefühl ist bei den wilden Verfolgungsjagden ausgesprochen hoch und lässt selbst einige Rennspiele wie Schnecken wirken. Besonders auf kurvenreichen Strecken ist das gleichzeitige Lenken, Zielen und Schiessen eine nicht zu unterschätzende Herausforderung. Da kommt es schon fast gelegen, dass zumindest in einigen Abschnitten die CPU das Steuer übernimmt und ihr euch zu hundert Prozent der Bedienung der Bordwaffen widmen könnt.
Die Mischung aller zuvor beschriebener Spielmechanismen und der (auch innerhalb einer Mission) schnelle Wechseln zwischen diesen lässt das Game zu einem wahren Action-Feuerwerk werden, das euch kaum eine Verschnaufpause gönnt! Doch während sich die Fans von solchen Ballertiraden schon vor Vorfreude die Hände reiben, werden viele andere Spieler angesichts der ziemlich linearen Nonstop-Action die fehlende Abwechslung bemängeln. Selbst die Möglichkeit, den eigenen Blechsoldaten mit zusätzlichen Upgrades zu verstärken und den eigenen Bedürfnissen anzupassen, wirft im Spiel kaum an Vorteil gegenüber dem "Standardmodell“ ab.
Game Info
- Genre: Action
- Entwickler: Paradigm
- Publisher: Atari
- Spieler offline: 2



