Headhunter: Redemption

Headhunter: Redemption Test / Review

"I got a job for you…"

Hört man diesen Satz im Büro, würde man sich am liebsten unter dem Tisch verkriechen. In Headhunter: Redemption (dieses Wort scheint in Mode zu sein, siehe Terminator Review) hat man gar keine andere Wahl als sich seinem Schicksal zu beugen. Womöglich habt Ihr jedoch den soliden Vorgänger auf DC oder PS2 gespielt und freut euch auf den würdigen Nachfolger.Deshalb spann ich euch nicht länger auf die Folter:

Wir befinden uns in der Zukunft. Jack Wade hat den Auftrag, die Welt und deren Bevölkerung nachdem der Bloody Mary Virus in 2 Teile gespalten wurden, zu einem sichereren Ort zu machen. Denn während die Reichen ihr Leben in Saus und Braus geniessen, fristet der arme Teil der Bevölkerung sein Dasein im Untergrund. Eines Nachts wird Jack zu einem Zwischenfall gerufen, wo er auf die junge Leeza X trifft, die sich nach kurzer Zeit als alte Bekannte entpuppt.

Ich muss an dieser Stelle gestehen, dass ich kein Fan von 15-minütigen Cutscenes vor Spielstart bin. Aber diejenigen dies interessiert: Es steckt noch weit mehr in der Storyline als ein Treffen von zwei Schicksalsgeplagten.

Als Leeza steigt ihr ins harte Daily-Business eines Headhunters ein, dessen Job sie wegen ihrer Verbrechen in der Unterwelt ausüben muss. In Wade's Heim habt ihr die Möglichkeit, euch mit der Steuerung und ersten Schiessübungen vertraut zu machen. Nach dem Aufnehmen einer Sonnenbrille, ausgerüstet mit dem sogenannten IRIS-Chip, erhaltet ihr am oberen rechten Bildschirmrand einen Radar der euch mit immer neuen Informationen füttert und im Laufe des Spiels gar als Code-Knacker benutzt werden kann. Mit ihm erhaltet ihr so Zugriff auf gesperrte und verstecke Räumlichkeiten. Neu gibt es eine Stealth-Funktion, für deren Ausführung aber mehr Finger benötigt werden, als auf einem Pad Platz haben. Daher beschränkte ich mich aufs Ausweichen mit der Adrenalin-Funktion und rannte wild ballernd durchs Level.

Ein grosses Problem, das HH:R neben der suboptimalen Steuerung hat, ist das Zielsystem. Es eine Katastrophe zu nennen wäre beinahe noch als Kompliment zu verstehen. Während es gegen einen 1 Gegner noch ganz akzeptabel ist, entwickelt es sich bei mehreren Gegnern zum Manko Nummer 1. Möchte man perR1 den nächsten Gegner anwählen, passiert es nicht selten, dass ihr euch irgendwie in eine komplett andere Richtung dreht und plötzlich die kahle Wand anvisiert, während euer Rücken sich mit Blei füllt. Die bereits angesprochene Stealth-Funktion entpuppt sich, sobald ihr an einer Wand entlang zu schleichen versucht, als ziemlich nutzlos. Denn am Ende der Wand angelangt, müsst ihr zuerst mühsam die Kamera in eine Position bringen, die euch etwas anderes als Boden oder Decken sehen lässt.

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Game Info

  • Genre: Action-Adventure
  • Entwickler: Amuze
  • Publisher: Atari
  • Spieler offline: 1

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