Burnout 3: Takedown

Burnout 3: Takedown Test / Review

Gone fishin’

…Hies es als ich den gegnerischen Sportwagen per sattem Check übers Geländer der Seepromenade rammte. Endlich ist es hier: Burnout 3: Takedown. Alle Geschwindigkeitssüchtigen sollten schleunigst ihren Lieblingshändler aufsuchen und sich das neue Burnout unter den Nagel reissen.

Die wichtigste Neuerung im dritten Teil der beliebten Serie ist der sogenannte "Takedown". Ob ihr nun euren Gegner gegen die Wand knallt, ihn den Brückenpfeiler küssen oder sogar ein Tete à Tete mit dem lokalen Strassenbahnfahrer machen lasst, der Effekt bleibt der Gleiche "Takedown"! Ebenfalls neu der "Aftertouch": Solltet ihr in einen Unfall verwickelt sein, könnte ihr per Stick die Flugrichtung eures Trümmerhaufens wählen, und bei Möglichkeit somit noch eure Kontrahenten in einen Unfall verwickeln. Für all diese mehr unfairen als fairen Manöver werdet ihr mit reichlich Boost für eure R1 Taste belohnt. Gelingt euch neben dem normalen Mauer-Takedown, einer der oben genannten Spezial-Takedowns, gibt es zur Belohnung neben Boost auch noch das ein oder andere Extra.

Um diese rauen Sitten herum wurde das ganze Spiel aufgebaut. Wahlweise gehts in Asien, Europa oder den U.S.A. in 173 Events zur Sache. Neben den üblichen Rundkursen, bei denen ihr natürlich auch rammen könnt, was eurer Wagen hergibt, finden sich auch noch andere Modi. Eliminator: Ein Rennen bestehend aus mehreren Runden, bei denen jeweils der letzte im Feld eliminiert wird; Crash-Course: Die obligatorischen Kreuzungen, auf denen es das Maximum an Schaden zu erreichen gibt; Road-Rage: Erreicht in einer gewissen Zeit, eine bestimmte Anzahl Takedowns; Face-Offs: 1 gegen 1 Rennen bei denen der Verliererwagen den Besitzer wechselt. Für erfahrene Fahrer stehen zusätzlich einige Spezialevents an, in denen es ein fieses Timelimit zu unterbieten gilt.

Als wenn dies nicht schon genug wäre, rast ihr im Burnout-typischen Affenzahn über die stark befahrenen Rundkurse. Anfangs dachte ich noch "Naja, war auch schon schneller", bis ich weitere der rund 70 Sportwagen erspielt hatte und damit rasant über die Pisten donnerte. Die Entwickler wussten echt, auch das Letzte aus der Renderware-Engine herauszuholen - echt unglaublich. Auch das Steckendesign ist toll. Die Crash-Courses sind sehr viel anspruchsvoller und abwechslungsreicher als im Vorgänger. Ebenfall wussten es die Designer die Rennkurse so zu gestalten, dass das Game flüssig und perfekt spielbar bleibt. So finden sich keinerlei selbst bei direktem Bandenkontakt Ecken und Kanten an denen ihr hängen bleibt.

Die Steuerung wurde ebenfalls einen Tick realistischer als in Teil 2 gestaltet. Das Drift Fahrverhalten ist immer noch Welten von einem GT3 entfernt, aber darum geht es ja in diesem Spiel auch nicht. Ihr schleudert nun deutlich kontrollierter und ist es auch mit wenig Übung gut abschätzbar, ob es nun nötig ist noch auf die Bremse zu treten oder es mit Vollgas weitergehen kann. R1 dient dabei als Boost-Button, während die X-Taste euren Boliden beschleunigt. Gebremst wir gewohnt mit der Quadrat-Taste. Handbremse gibt es nicht, da ihr mit der normalen Bremse schon ein ähnliches Bremsverhalten erzielt.

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Game Info

  • Genre: Rennspiel
  • Entwickler: Citerion
  • Publisher: Electronic Arts
  • Spieler offline: 2
  • Spieler online: 6

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