
Spy Fiction
Spy Fiction Test / Review
Ein gröberes Manko stellt die beinahe nicht vorhandene, automatische Kameraführung dar. Um freie Sicht auf das wesentliche Spielgeschehen zu haben, müsst ihr zu 99% manuell mittels rechtem Analog-Stick eingreifen. Ohne das ständige Nachjustieren kommt ihr in engeren Räumlichkeiten kaum zum Ziel und verliert nicht selten die Orientierung. So sollte es in einem fertigen Spiel wahrlich nicht sein!
Visuell kann das Spiel gefallen, aber ohne die Augen ausserordentlich zu erfreuen. Die Charaktermodelle weissen einen gewissen Anime-Einfluss auf und überzeugen durch einen einfallsreichen Look. Da ein Grossteil des Spiels in metallischen Korridoren und Bauten spielt, sind die Umgebungsgrafiken dementsprechend nicht besonders Abwechslungsreich ausgefallen.
Musikalisch werdet ihr nur selten unterhalten. Meist haben die Umgebungsgeräusche typischerweise die Überhand. Die englische Sprachausgabe in den Zwischensequenzen kann bis auf die unfreiwillig komisch wirkenden Sprecher einiger Charaktere meist überzeugen. In diesem Zusammenhang fallen nur die sich sehr oft wiederholenden Phrasen der Wachen auf. So hört ihr bei aktiviertem Alarm teilweise gleich zehnfach den genau gleichen Spruch.
am 19.10.2004 10:31
Fazit
Wertung
Game Info
- Genre: Stealth-Action
- Entwickler: Access Games
- Publisher: Atari
- Spieler offline: 1



