Killzone

Killzone Test / Review

Helghast im Anmarsch! Get ready to Kill(zone)!

In naher Zukunft wird die Menschheit zu neuen Ufern aufbrechen und beginnen, die unendlichen Weiten des Weltraums zu besiedeln. Doch der Traum vom gemeinsamen Frieden über mehrere Planten hinweg wird von der militärischen Splittergruppe Helghast überschattet. Nach einer bitteren Niederlage in der Vergangenheit rüsten die Abtrünnigen nun erneut zum Sturm auf die menschliche Rass und es ist an euch, die Unterjochung der Menschheit zu verhindern!

Gleich nach dem imposanten Intro findet ihr euch in den Reihen der menschlichen Schutztruppen ISA wieder. Seid ihr zu Beginn noch alleine mit Commander Templar unterwegs, gesellen sich im Laufe der ersten von insgesamt 11 umfangreichen Missionen drei weitere ISA-Soldaten zu eurer Elitetruppe. Die Mitstreiter könne jedoch nicht wie beispielsweise in "Rainbow Six 3“ direkt befehligt werden, sondern agieren zu 100 Prozent autonom. Durch die eher bescheidene künstliche Intelligenz eurer Verbündeten stellen sie leider in den teilweise sehr fordernden Aufträgen kaum eine wirkliche Hilfe dar. Bis auf gelegentliche Schüsse oder Funksprüche merkt ihr kaum etwas von der Unterstützung.

Damit die verschiedenen Persönlichkeiten trotzdem noch einen gewissen Spielsinn ergeben, könnt ihr zu Beginn jeder Missionen euren Protagonisten selbst wählen. Die Wahl des Charakters beeinflusst den Verlauf der Missionen (wenn überhaupt) jedoch nur minimal. Einen wirklichen Grund für den Wechsel der Spielfigur gibt es also unglücklicherweise kaum. Gerade mit diesem Feature wäre deutlich mehr machbar gewesen.

Der Ablauf aller Missionen ist ziemlich linear und beschränkt sich meist auf simples "Gelange von A nach B und erledige möglichst alle Helghast Schergen ohne selbst draufzugehen“. Aufgelockert wird das Ganze allein durch vordefinierte Ereignisse (Scripted Actions), welche durch bestimmte Aktionen eurerseits ausgelöst werden. Die eigentlichen Kämpfe in Killzone enttäuschen ebenfalls ein wenig, woran grösstenteils die halbgare Intelligenz eurer Kontrahenten schuld ist. Meist beschränken sich deren Aktionen auf direktes Schiessen mit anschliessender Deckungssuche oder einem kurzen Stellungswechsel. Dies wiederholt sich so lange, bis ihr dem Treiben mit einigen gezielten Schüssen ein Ende bereitet.

Um der Überzahl an Kontrahenten nicht chancenlos gegenübertreten zu müssen, verfügt ihr über einige durchschlagskräftige Argumentationsverstärker. Das Arsenal erstreckt sich von Assault Rifle über einen Raketenwerfer, eine Shotgun bis hin zum grosskalibrigen Scharfschützengewehr. Während die meisten Waffen gut zu handhaben sind, nervt das Präzisionsgewehr mit einem zu sensibel reagierenden Zielsystem. Die kleinste Bewegung des Zielkreuzes an den Rand des Zoom-Ausschnittes führen zu einer viel zu grossen Bewegung der Waffe.

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Game Info

  • Genre: Egoshooter
  • Entwickler: Guerilla
  • Publisher: SCEE
  • Spieler offline: 2
  • Spieler online: 16

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